Im Auto eingeschlafen

Ein Autofahrer will seinen Rausch ausschlafen – den Wagen parkt er allerdings ungünstig

Autofahrer beschließt Nickerchen zu halten und wird von Polizei geweckt. (Symbolfoto)
+
Autofahrer beschließt, seinen Rausch auszuschlafen und wird von Polizei geweckt. (Symbolfoto)

Ein Autofahrer aus NRW beschloss seinen Rausch an Ort und Stelle auszuschlafen. Zeit, um seinen Motor oder das Licht auszuschalten, fand er im Zuge dessen nicht mehr.

Da hat die Polizei in NRW vermutlich nicht schlecht geschaut, als sie sich nach Zeugenhinweisen einem parkenden Auto* näherten. Der Clou: Das Auto stand mitten auf der Straße, mit laufendem Motor. Der Fahrer des Wagens lag in seinen tiefsten und schönsten Träumen.

Autofahrer blockiert Durchfahrt

Das Fahrzeug fiel dem Zeugen nicht nur auf, weil es eine Durchfahrt blockierte. Vor allem aber, weil der Wagen einige Zeit mit laufendem Motor und angeschaltetem Licht auf der Straße stand. Als sich ein Zeuge dem Pkw näherte und einen schlafenden Mann darin vorfand, versuchte er, ihn zu wecken. Jedoch ohne Erfolg. Die kurzum gerufene Polizei konnte den Schlafenden nur mühsam wecken.

Lesen Sie auch: Fristenplan tritt in Kraft: Achtung, jetzt geht es dem Führerschein endgültig an den Kragen.

Autofahrer kann nur schwer aus Auto aussteigen

Der Autofahrer, der immerhin angeschnallt war, konnte das Fahrzeug nur mit Mühen und Hilfe der Polizisten verlassen. Grund für seinen Tiefschlaf und die Ausstiegsschwierigkeiten: ein immenser Alkoholkonsum. Wie es im Soester-Anzeiger heißt, wurde der Mann den Polizisten gegenüber beleidigend und gewalttätig. In der Konsequenz musste er die Beamten auf das Polizeipräsidium begleiten, wo ein Bluttest gemacht wurde. Zudem muss er seinen Führerschein abgeben.

Lesen Sie auch: Verkehrsregeln: Die größten Irrtümer bei Autofahrern.

Alkohol am Steuer: Diese rechtlichen Folgen sollten Autofahrer bedenken

In Deutschland liegt die Promillegrenze für Autofahrer bei 0,5 Promille. Für Fahranfänger in der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot. Wie der ADAC berichtet, können Fahrer, die einen Wert zwischen 0,5 - 1,09 Promille aufweisen und sich keine Auffälligkeit zu schulden kommen lassen, lediglich mit einer Bußgeldstrafe rechnen. Da es sich um Ordnungswidrigkeit handelt, besteht diese aus einem Monat Fahrverbot, 500 Euro Strafe und zwei Punkten in Flensburg. Ab 1,1 Promille wird von einer absoluten Fahruntüchtigkeit gesprochen, die dann als Straftat gewertet wird. In der Folge wird eine Sperrfrist verhängt, sowie der Führerschein entnommen. Werden 1,6 Promille nachgewiesen, kann die Fahrerlaubnis erst nach einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) ausgehändigt werden. Wichtig zu wissen ist auch, dass ein Promillewert von 0,3 sowohl als Ordnungswidrigkeit, als auch als Straftat eingestuft werden kann. Sollte Fahrfehler oder andere Auffälligkeit ersichtlich sein, kann das zu Geldstrafen und Führerscheinentzug führen. (swa) *rosenheim24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant: Revolutionär: Neue Auto-Soundsysteme auf der IAA Mobility — Haben Lautsprecher bald ausgedient?.

Sounddesign bei Elektrofahrzeugen

Töne etwa zur Begrüßung
Sound of Silence? Nein, in vielen E-Autos gehören typische Töne etwa zur Begrüßung, zum Starten oder anderen Situationen zur Soundfamilie, hier der ID.3. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Akustische Signalwirkung
Ssssst? Das wäre in einigen Fahrsituationen zu leise, daher verlangt der Gesetzgeber eine akustische Signalwirkung. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Vision M Next von BMW
Wie der wohl klingt? Autobauer wie BMW machen sich nicht nur Gedanken wie das Auto von Morgen aussieht (hier die Studie Vision M Next), sondern auch darüber, wie es sich anhört. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn © Daniel Kraus
Mini Electric
Die Launen des jungen Minis: Die Klangkulisse des Mini Electric kann von freundlich, leicht und hell im Stand zu sportlich und dynamisch beim Fahren wechseln. Foto: Alberto Martinez/BMW Group/dpa-tmn © Alberto Martinez
Renzo Vitale
Das Unsichtbare gestalten: Renzo Vitale ist für den E-Auto-Sound bei BMW verantwortlich. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn © Daniel Kraus
Sound von BMW
Ton-Tüftler: Filmkomponist Hans Zimmer (l) und Renzo Vitale arbeiten am Soundtrack eines Fahrzeuges von BMW. Foto: BMW AG/dpa-tmn © BMW AG
EQC 4x4² von Mercedes
Brummer mit Brumm-Brumm: Die bullige E-Auto-Studie EQC 4x4² von Mercedes gibt ihr eigens komponiertes Fahrgeräusch durch zu Lautsprechern umfunktionierte Scheinwerfer-Gehäuse aus - die PR-Abteilung spricht vom «Lautwerfer». Im Serien-EQC geben Lautsprecher in den Stoßfängern den AVAS-Sound wieder. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG

Kommentare