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Autokauf im Netz? So finden Sie heraus, ob Angebote seriös sind

Vor Ort zu sein, kann beim Autokauf helfen. Doch es geht auch online - Interessierte sollten Angebote genau prüfen.
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Vor Ort zu sein, kann beim Autokauf helfen. Doch es geht auch online - Interessierte sollten Angebote genau prüfen.

Der Online-Kauf von Autos hat während des Corona-Lockdowns zugelegt. Wer im Internet ein Fahrzeug kaufen will, sollte genauestens auf die Details achten.

Wer ein neues Auto kaufen will, wird in der Regel zunächst auf den einschlägigen Online-Fahrzeugbörsen suchen und erst nach Besichtigung und Probefahrt vor Ort einen klassischen Kaufvertrag abschließen. Doch es gibt auch Möglichkeiten, ein Auto verbindlich per Mausklick zu kaufen. Wer sich für diese seit Corona weiter im Aufwind befindliche Form des Handels entscheidet, sollte einige der Spielregeln im Netz kennen, um Fehler oder böse Überraschungen zu vermeiden.

Auto-Kauf im Internet: Vorsicht vor Betrug bei Angeboten

Eine der wichtigen Fragen bei Online-Bestellungen betrifft die Vertrauenswürdigkeit des Händlers. Um sich vor möglicherweise betrügerischen Angeboten zu wappnen, sollte man sich unter anderem von Erfahrungen anderer Nutzer leiten lassen und deren Bewertungen anschauen. Finden sich viele Feedbacks anderer Kunden und gibt es zudem gute Noten, steigen auch die Chancen, dass hinter dem vorliegenden Angebot auch ein seriöser Händler steckt. Gibt es eine neue Handels- oder Vermittlungsplattform, sollten sich dazu Artikel in der Presse finden. Auch wenn der Händler nach einer solchen Prüfung vertrauenswürdig erscheint, sollte man diesen vor einem Vertragsabschluss zum Beispiel telefonisch kontaktieren.

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Auto bei Internetaktion entdeckt? Was Autofahrer wissen sollten

Wer ein Auto bei einer Internetauktion entdeckt, sollte - auch wenn der aktuelle Preis verlockend niedrig ist - nicht einfach nur zum Spaß mitbieten. Wird ein Gebot abgegeben, ist der Bieter rechtlich daran gebunden. Wer am Ende der Auktion Höchstbietender ist, hat automatisch einen rechtsverbindlichen Vertrag geschlossen, der zu Abnahme und Bezahlung des Artikels verpflichtet. Ebenfalls wichtig bei Versteigerungen: Wird ein von einer Privatperson angebotenes Auto ersteigert, ist das allgemein gültige zweiwöchige Widerrufsrecht beim Internethandel nicht anwendbar. Dieses kann nur gegenüber Händlern geltend gemacht werden.

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Autokauf: Vertrag per E-Mail?

Nach einer erfolgreich beendeten Internetauktion stellt sich oft noch das Problem der Bezahlung. Wer in Vorleistung geht und die Summe überweist, kann möglicherweise leer ausgehen, denn immer mal wieder wird hier mit falschen Identitäten, gekaperten Accounts und Briefkastenfirmen gearbeitet. Auf der sicheren Seite ist man, wenn der Verkäufer die Bezahlung bei Abholung verlangt. Soll das Geld jedoch überwiesen werden, nutzt der Käufer idealerweise einen sogenannten Treuhandservice, den Auktionsplattformen bei höherpreisigen Artikeln anbieten. Dabei überweist der Käufer die Summe zunächst auf das Konto vom Treuhandservice, der das Geld erst an den Verkäufer zahlt, wenn zuvor Warenerhalt und korrekter Zustand bestätigt wurden.

Neben der Möglichkeit eines Direktkaufs per Online-Auktion lassen sich mittlerweile Autos auch auf anderen Plattformen direkt im Netz mit online abschließbaren Kaufverträgen bestellen. Auch hier sollte man als Kunde umsichtig agieren, denn selbst wenn ein Vertrag nur per E-Mail geschlossen wurde, ist dieser dennoch bindend. Käufer und Verkäufer schließen wie im echten Handel mit einer schriftlichen Willenserklärung einen bindenden Vertrag ab.

Sollte es zum Streit darüber kommen, ob ein Vertrag wirklich zustande kam, ist es von Vorteil, wenn sich der Nachweis erbringen lässt, dass die per Mail verschickte Willenserklärung den Adressaten erreicht hat. Deshalb sollten E-Mails mit einer Empfangsbestätigung verschickt werden. Idealerweise wird der Abschluss zusätzlich noch per Fax oder Brief bestätigt.

Die Willenserklärung ist auch anfechtbar, wenn einem ein Fehler unterlaufen ist, weil zum Beispiel ein falscher Preis übermittelt wurde. Wem ein solcher Fauxpas auffällt, sollte umgehend reagieren, damit der Vertragsabschluss nichtig wird.

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Widerrufsrecht bei Online-Kauf: Diese Regeln gelten

Wie bei Online-Geschäften üblich, gilt auch beim Kauf von Autos bei Händlern ab dem Augenblick der Warenübergabe ein zweiwöchiges Widerrufsrecht. Will man den Vertrag widerrufen, muss man dies dem Händler in schriftlicher Form erklären.

Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, sollte man sich die AGBs des Verkäufers durchlesen. Auf diese müssen auf der Händler-Webseite hingewiesen werden und sie müssen zudem so platziert sein, dass sie für Kunden gut sichtbar sind. Andernfalls werden diese nicht Bestandteil des Vertrags. (Mario Hommen/SP-X) *tz.de und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital Redaktionsnetzwerkes

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StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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