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Kontrollverlust

Autonomes Fahren: Deshalb könnten bald Versicherungen selbstfahrende Autos steuern

autonomes Fahren
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In Zukunft könnten Versicherung die Kontrolle über selbstfahrende Autos übernehmen. (Symbolbild)

Wann das selbstfahrende Auto selbstverständlich wird, steht noch in den Sternen. Aber Experten diskutieren bereits, wie Versicherungen das Steuer übernehmen könnten.

Die Industrie werkelt noch an zuverlässigen selbstfahrenden Autos. Bis diese die Straßen erobern, dürfte noch einige Zeit vergehen. Allerdings könnte die Einführung von autonomen Fahrzeugen beschleunigt werden - aber nur, wenn Versicherungen in Gefahrensituationen das Steuer übernehmen können.

Eingreifen würde Unfälle reduzieren

Das behauptet Paul Newman, Professor an der Oxford University und Mitbegründer von Oxbotica, einem Projekt zum autonomen Fahren, in einem Gespräch mit MIT Technology Review. Demnach könnten Algorithmen zur Risikobewertung verwendet werden, die bisher Versicherungspreise berechnen, um Autos zu steuern und somit Unfälle zu vermeiden.

Newman beschreibt auch ein mögliches Szenario. Nach der Schule befindet sich eine größere Gruppe von Kindern auf dem Bürgersteig. Das selbstfahrende Auto erkennt die Gruppe und sieht diese als potentielle Hindernisse. Versicherungen könnten dem Auto sagen, dass die Schule zu Ende ist und es anweisen, mit langsamer Geschwindigkeit weiterzufahren oder die Schule zu umfahren statt stehenzubleiben.

Lesen Sie hier, wie autonome Fahrzeuge in Zukunft mit Fußgängern kommunizieren sollen.

Versicherungen erkennen Potential noch nicht

"Die Versicherer können den Umfang [in dem ein Auto fahren kann] anpassen, um das Risiko der Police zu kontrollieren," so Newman im MIT Technology Review. Ob sich die Idee wirklich durchsetzt, kann auch Newman nicht sagen. Er ist der Ansicht, dass Versicherungen das Potential von autonomen Fahrzeugen nicht erkennen. Allerdings könne die Kombination von Versicherungen und selbstfahrenden Autos die Gesetzgeber dazu bringen, mehr Tests zu erlauben.

Falscher Einsatz von Autopiloten wird teuer

An autonomen Fahrzeugen arbeiten momentan fast alle Autohersteller. Tesla hat bereits serienmäßig einen Autopilot in seinen Modellen verbaut. Mit diesem kommt es allerdings immer wieder zu Unfällen oder wird missbräuchlich verwendet.

Erst vor kurzem wurde ein Brite zu 18 Monaten Fahrverbot verurteilt, weil er während der Fahrt den Autopiloten seines Teslas eingeschaltet und es sich anschließend auf dem Beifahrersitz bequem gemacht hat.

Autopilot immer wieder in Unfälle verwickelt

Im März dieses Jahres geriet der Autopilot von Tesla auch in den Fokus von Unfallermittlungen. Bei einem Unfall auf einer Autobahn im Silicon Valley ist ein Tesla Model X gegen einen Beton-Pfeiler gefahren. Der Fahrer ist dabei ums Leben gekommen.

Es war nicht der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Tesla-Autopiloten. Bereits 2016 verunglückte ein Fahrer tödlich. Damals ist ein Tesla Model S mit einem Lkw zusammengestoßen. Möglicherweise habe der Autopilot die weiß gestrichene Seite des Lkw nicht von dem taghellen Himmel dahinter unterscheiden können; die Bremsfunktion sei jedenfalls nicht ausgelöst worden, erklärte das Unternehmen schließlich nach dem Unfall.

anb

Gebrauchte Elektroautos: Das sind die beliebtesten Modelle

Der Nissan Leaf mit 109 PS und einer Ladezeit von zehn Stunden. Neu kostet der Japaner etwas mehr als 23.000 Euro. Als Gebrauchtwagen ist er für circa 21.500 zu haben.
Der Nissan Leaf mit 109 PS und einer Ladezeit von zehn Stunden. Neu kostet der Japaner etwas mehr als 23.000 Euro. Als Gebrauchtwagen ist er für circa 21.500 zu haben. © Nissan
115 PS, 13 Stunden Ladezeit. Neupreis 34.900 Euro. Gebraucht kostet der VW e-Golf knapp über 27.000 Euro.
115 PS, 13 Stunden Ladezeit. Neupreis 34.900 Euro. Gebraucht kostet der VW e-Golf knapp über 27.000 Euro. © Volkswagen
Der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive überzeugt mit 180 PS und einer Ladezeit von neun Stunden. Neuwagen gibt es für 39.151 Euro. Ziehen Sie 5.395 Euro ab, ist ein Gebrauchtwagen drin.
Der Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive überzeugt mit 180 PS und einer Ladezeit von neun Stunden. Neuwagen gibt es für 39.151 Euro. Ziehen Sie 5.395 Euro ab, ist ein Gebrauchtwagen drin. © Daimler
88 PS und 14,5 Stunden, bis er aufgeladen ist: Den Renault Zoe gibt es neu für circa 22.000 Euro. Aus zweiter Hand müssen Sie dafür knapp über 15.000 Euro hinblättern.
88 PS und 14,5 Stunden, bis er aufgeladen ist: Den Renault Zoe gibt es neu für circa 22.000 Euro. Aus zweiter Hand müssen Sie dafür knapp über 15.000 Euro hinblättern. © Instagram/renault_portugal
Wer kennt ihn nicht, den Smart Fortwo Electric Drive. Eckdaten: 82 PS, sechs Stunden Ladezeit. Neu kostet der Kleine an die 22.000 Euro. Gebraucht gibt´s ihn für circa 12.542 Euro.
Wer kennt ihn nicht, den Smart Fortwo Electric Drive. Eckdaten: 82 PS, sechs Stunden Ladezeit. Neu kostet der Kleine an die 22.000 Euro. Gebraucht gibt´s ihn für circa 12.542 Euro. © Smart
Der BMW i3 schafft es auf einen Medaillenplatz. Er zählt zu den drei beliebtesten gebrauchten Elektroautos. Sein Motor leistet 170 PS. Die Ladezeit beträgt fünfeinhalb Stunden. Neu kostet er rund 35.000 Euro. Als Gebrauchter kostet er 29.300 Euro.
Der BMW i3 schafft es auf einen Medaillenplatz. Er zählt zu den drei beliebtesten gebrauchten Elektroautos. Sein Motor leistet 170 PS. Die Ladezeit beträgt fünfeinhalb Stunden. Neu kostet er rund 35.000 Euro. Als Gebrauchter kostet er 29.300 Euro. © BMW

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