Autopanne: So verhalten Sie sich richtig

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Warndreiecke sollten vor allem standfest sein.

Plötzlich qualmt es aus der Motorhaube - auf der Autobahn oder Schnellstraße gibt es wohl kaum eine blödere Situation. Jetzt heißt es Ruhe bewahren. Hier gibt's Tipps zum richtigen Verhalten. 

Ab hinter die Leitplanke

  • Wenn eine Weiterfahrt unmöglich ist, sollte man umgehen die Warnblinkanlage eingeschalten und das Auto in einer Pannenbucht oder auf dem Seitenstreifen zum Halten bringen.
  • Alle Insassen sollten den Wagen verlassen und sich möglichst sofort hinter die Leitplanke begeben. Kinder nie alleine ausssteigen lassen. Hunde anleinen.
  • Auch bei schlechtem Wetter sollten Fahrer und Insassen das Auto verlassen und hinter der Leitplanke auf Hilfe warten.

Unfallstelle sichern

  • Unfallstelle mit einem Warndreieck absichern. Auf der Landstraße sollte das Warndreieck mindestens 100 Meter, auf der Autobahn etwa 150 Meter ( entspricht vier Abstandspfosten) aufgestellt werden.
  • Auch mit einer Schutzweste kann man auf sich aufmerksam machen. In Belgien, Finnland, Italien, Kroatien, Montenegro, Norwegen, Österreich, Portugal, Slowakei, Rumänien und Spanien ist es bereits Pflicht.

Hilfe holen

  • Nummer der Bundesstraße oder Autobahn und unbedingt auch die Fahrtrichtung angeben, zur Not reichen auch Angaben der Strecke, wie "Autobahn München - Stuttgart, Richtung Stuttgart". Die kleinen blauen Schilder am Fahrbahnrand, liefern Hinweise über die Autobahnkilometer.
  • Fahrzeugtyp und - farbe, Autokennzeichen, Handynummer für Rückfragen.
  • Wenn man kein handy dabei hat, sollte man zur nächsten Notrufsäule gehen. Diese stehen auf Bundestraßen im Abstand von zwei Kilometern.

Halten Sie immer genug Abstand zum Fahrbahn.  Auf keinen Fall sollte man eine Autobahn überqueren.

ml

 

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