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Fahrzeugpflege bei Eiseskälte

Autowäsche im Winter: Den Hochdruckreiniger richtig nutzen

Ein Auto wird mit dem Hochdruckreiniger gesäubert
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Vorsicht an den Reifen: Vor der Fahrt in die Waschanlage einen Hochdruckreiniger zu nutzen, ist sinnvoll - Autofahrer sollten aber auf genug Abstand achten und einzelne Stellen nicht zu lange reinigen.

Wer im Winter sein Auto in die Waschanlage fährt, sollte besonderen Wert auf die Vorwäsche legen. Warum ist das so? Und wie geht man vor?

Stuttgart (dpa/tmn) – Vor der Fahrt in eine Autowaschanlage sollten Fahrzeugbesitzer besser selbst Hand anlegen - gerade jetzt im Winter. Denn dadurch können sie unschöne Kratzer durch Schnee- oder Eisreste und groben Schmutz vermeiden, erklärt die Expertenorganisation Dekra.

Eine behutsame Vorwäsche von Hand oder mit einer Sprühlanze beseitigt dabei zunächst grobe Schmutzpartikel. Ein Hochdruckreiniger erreicht auch schwer zugängliche Stellen wie den Radkasten. Der Wasserstrahl gehört aber nicht direkt auf Türspalten und Heckklappe gerichtet. Bei Minusgraden können sonst Gummidichtungen anfrieren oder Türschlösser vereisen. Im Zweifel sollten Fahrzeughalter die Türdichtungen daher trockenreiben und mit einem Türgummipflegemittel schützen.

Die Dekra-Experten warnen auch davor, die Düse des Hochdruckreinigers länger auf eine einzelne Stelle zu richten - dies gelte vor allem für die sensiblen Reifen oder Sensoren. Generell sollte ein Mindestabstand von etwa einem halben Meter eingehalten werden. Bei einem zu geringen Abstand zum Hochdruckreiniger könnte sonst Lack vom Wagen abplatzen - und zwar gerade bei niedrigen Temperaturen.

© dpa-infocom, dpa:210210-99-385481/2

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