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Wintertour

Beim ersten Frösteln auf dem Motorrad lieber heim

Düsen bis Duster?
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Nein, die winterliche Motorradtour endet besser stets noch vor Anbruch der Dunkelheit.

Schnee, Eis, Matsch oder einfach nur sonnige Kälte unter blauem Himmel. Der Winter ist facettenreich. Manche Tage taugen auch zur winterlichen Motorradtour - die will aber gut vorbereitet sein.

Essen (dpa/tmn) - Wer an klaren, trockenen Wintertagen eine Motorradtour angehen will, braucht mehr Vorbereitung als im Sommer. Zunächst sollte der Wetterbericht genau bekannt sein, um nicht von Schnee oder Eisregen überrascht zu werden, rät das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

Warme Kleidung ist das A und O, um nicht auszukühlen - am besten in mehreren Schichten getragen nach dem Zwiebelprinzip. Wer friere, werde schnell unkonzentriert, so das ifz. Mit kalten Gliedmaßen lasse sich ein Motorrad nicht mehr adäquat bedienen. Es gibt auch beheizbare Kleidung und Stiefel.

Für die Maschine sind heizbare Griffe und Protektoren für den Lenker eine Option. Ein erstes Frösteln sollte Bikern dennoch ein Warnsignal sein, den in der Regel lässt damit auch die Konzentration nach. Dann ist es besser, die Fahrt zu beenden und nicht zu warten bis man weiter auskühlt. Zumal aktuell in der Pandemie auch nicht so einfach eine warme Imbissbude oder ein Biker-Treff zum Aufwärmen dienen kann.

Generell sollte die Tour zeitlich klug bemessen sein und enden, solange es noch hell ist. Sicht und eigene Sichtbarkeit werden ansonsten schlechter und die Temperaturen sinken. Ein weicher Fahrstil ohne abruptes Bremsen oder Gas geben ist jetzt besonders gefragt. Weiche Lenkmanöver, defensives Verhalten, größere Abstände und reduziertes Tempo ebenso.

Bei Eis und Schnee auf der Straße sollte das Motorrad aber stets stehenbleiben, und auch bei gefrorenen Straßen und Glatteis ist die Sturzgefahr für eine sichere Wintertour zu hoch, erläutert das ifz.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-316079/2

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