Das Duell: Audi RS3 gegen den BMW 1er M Coupé

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Der schärfste 1er aller Zeiten gegen den Power-Hammer von der Donau

BMW lässt im Frühjahr eine MVersion mit 340 PS auf die Straße. Audi zieht im RS3 Sportback 340 PS aus einem bulligen Fünfzylinder. Zeit für eine Duell

Der schärfste 1er aller Zeiten

BMW hat seine M-Versionen seit Jahrzehnten prächtig in Szene gesetzt. Doch derzeit lahmt die M-Familie etwas. Der neue M5 feiert seine Premiere erst im Herbst 2011 auf der IAA. Über dem aktuellen BMW M3 schwebt bereits das Damoklesschwert der neuen 3er-Generation, die auch Ende des nächsten Jahres Premiere feiert.

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Audi RS 3 Sportback mit 340 PS

BMW: Das ist das neue 1er M Coupé 340 PS

Klein, aber oho! BMW 1er M Coupé

Damit die M-Jünger nicht in Scharen zu Audi, Mercedes und Porsche abwandern, bekommt der 1er jetzt eine späte Chance als M. Wobei der 1er einen Nachfolger bekommt, der im Frühjahr vorgestellt wird. Frischer, kraftvoller und filigraner gezeichnet, soll er in der Designsprache von 7er und 5er Lust auf die neue Einstiegsklasse der Bayern machen. Doch die Münchner lösen ihren Einser im kommenden Jahr nur als Fünftürer ab. Coupé und Cabriolet dagegen bekommen nur eine kaum sichtbare Modellpflege mit Retuschen an Rückleuchten und im Innenraum. Mit diesem leicht gestrafften Outfit kommt auch der kleine M auf den Markt - der den imageträchtigen Namen M1 nicht tragen durfte. Hier will sich BMW nach wie vor die Option für einen neuen Supersportwagen offen halten. So trägt das Einstiegsmodell in die M-Welt nun also die etwas verwässerte Bezeichnung „1er M Coupé“.

Das neue BMW 1er M Coupé

Das neue BMW 1er M Coupé

Im Vergleich zum regulär bereits prächtig motorisierten 135i, der normal 306 PS und mit Sportpaket 326 PS leistet, darf das 1er M Coupe etwas tiefer durchatmen mit 340 PS. Nicht gerade imposant für ein echtes M-Modell, aber zufällig genau die Leistung, die Audi seinem ebenfalls aufgeladenen RS3 Sportback verabreicht. Das reicht für einen Sprint auf Tempo 100 in 4,9 sek., bei 250 km/h wird abgeregelt.

Zum neuen Motor gibt es ein überarbeitetes Fahrwerk mit vielen Komponenten aus dem M3. Wegen der deutlich verbreiterten Spur des M1 wurden die Kotflügel weit ausgestellt. Weitere Designmerkmale sind vier Endrohre, neue Front- und Heckschürzen sowie ein sportlicheres Interieur.

Zum neuen Motor gibt es ein überarbeitetes Fahrwerk mit vielen Komponenten aus dem M3. Wegen der deutlich verbreiterten Spur des M1 wurden die Kotflügel weit ausgestellt. Weitere Designmerkmale sind vier Endrohre, neue Front- und Heckschürzen sowie ein sportlicheres Interieur.

Power-Hammer von der Donau

Neues Einstiegsmodell in die RS-Liga: Audi RS3 Sportback mit 340 PS ab 49 900 Euro

Audi lässt seine besonders sportlichen RS-Versionen zumeist erst sehr spät von der Modellleine. Bestes Beispiel ist das neue Einstiegsmodell in die RS-Liga - der RS3 Sportback. Im kommenden Frühjahr ist es soweit: Der RS3 Sportback bietet die Symbiose aus dem S3 und dem Triebwerk des TT RS. So muss der Audi RS3 seine imposanten Fahrleistungen auch nicht aus einem aufgeladenen Vierzylinder mit zwei Litern Hubraum generieren, sondern tritt in die großen Fußstapfen älterer Quattro-Modelle, die von einem beeindruckend bulligen Fünfzylinder befeuert wurden.

Der neue Audi RS 3 Sportback

Der neue Audi RS 3 Sportback

Aus 2,5 Liter Hubraum und fünf Brennkammern holt der knapp 1,6 Tonnen schwere Audi RS3 Sportback die gleiche Leistung wie der TT RS. Obwohl nur knapp einen halben Meter lang und 183 kg schwer, leistet das Turbotriebwerk 340 PS und ein mächtiges Drehmoment. Die 450 Nm stehen ab 1600 U/min zur Verfügung und sorgen für einen Imagespurt bis zur 100er- Marke in beachtlichen 4,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des explosiven Ingolstädters wird bei 250 km/h abgeriegelt.

Obligatorisch ist beim Audi RS3 Sportback der Allradantrieb und die Kombination mit der siebenstufigen Doppelkupplung S-Tronic. Optisch unterscheidet sich der Audi RS3 Sportback überraschend wenig von seinen leistungsschwächeren A3-Brüdern. So verzichtet der sportlichste Dreier auf imposant aufgeblasene Backen oder mächtige Spoiler und Schweller. Allein die vom TT RS bekannt großen Lüftungseinlässe in der Frontschürze sorgen für einen Angst einflößenden Auftritt im Rückspiegel. Serienmäßig gibt es zudem einen 19-Zoll- Radsatz mit verbreiterter vorderer Spur, leicht ausgestellte Frontkotflügel aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und ein Sportfahrwerk mit einer Tieferlegung um 25 mm. Des Weiteren bietet der Fünftürer Sportsitze aus Nappaleder, Soundsystem, Einparkhilfe und Xenonlicht. Die Auslieferung des mindestens 49 900 Euro teuren Audi RS 3 Sportback beginnt im Frühjahr.

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