Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Berechnung

Trotz hoher Strompreise: Fahren E-Autos günstiger als Verbrenner?

E-Ladesäulen in Rheinland-Pfalz
+
Auch E-Auto-Fahrer kämpfen mit den steigenden Strompreisen.

Die steigenden Strompreise machen auch E-Auto-Besitzern zu schaffen. Trotzdem liegen E-Autos gegenüber Verbrennern beim Tanken immer noch vorn.

Mit den schier endlos steigenden Spritpreisen scheint nun endlich Schluss zu sein. Der Rückgang der Rohöl-Preise drückt auch die Preise für Benzin und Diesel, wie eine Auswertung des ADAC zeigt. Ein Liter Super E10 kostete demnach vergangene Woche im bundesweiten Durchschnitt 1,707 Euro. Der Liter Diesel lag bei 1,890 Euro. Im Vergleich zu den Rekordpreisen von über zwei Euro im Mai, wirkt das schon fast billig. Aber wie ist man eigentlich am günstigsten unterwegs: mit Strom oder mit Benzin und Diesel?

Hohe Strompreise: „Tankkosten für Elektroauto werden überschätzt“

Denn auch die Elektroauto-Fahrer haben jetzt mit den steigenden Strompreisen zu kämpfen. Sie werden ebenso wenig von der Energiekrise verschont, wie die Fahrer von Verbrennern. Doch wie das Vergleichsportal Check24 nun berechnet hat, liegen die E-Autos beim Preis pro Kilometer immer noch deutlich vorne.

Trotz der aktuell enorm hohen Strompreise sind die Lade-Kosten für ein Elektroauto bei gleicher jährlicher Fahrleistung rund 44 Prozent geringer als die Tankkosten eines Benziners. „Die Tankkosten für ein Elektroauto werden häufig überschätzt“, sagt Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie bei Check24. „E-Autos sind im Unterhalt auch trotz hoher Strompreise weiterhin wesentlich günstiger als Verbrenner“, erklärt Suttner weiter. Das zeigt auch die Berechnung von Check24.

Das Diagramm zeigt, dass ein E-Auto auf 100 Kilometer also knapp sieben Euro günstiger ist als ein Benziner und knapp sechs Euro günstiger als ein Diesel-Fahrzeug.

Vergleich des Jahresverbrauchs: E-Autos tanken um 742 Euro günstiger

Auch bei der Berechnung der jährlichen Kosten wird deutlich, dass trotz der hohen Stromkosten ein E-Auto immer noch billiger ist. Der Check24-Berechnung zufolge zahlt eine Familie mit durchschnittlicher Fahrleistung (10.928 km pro Jahr) mit einem Elektroauto 2.608 Euro für Strom bei einem Preis von 39 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Bei einem Stromverbrauch von 21,6 kWh pro 100 Kilometer entfallen vom Gesamtverbrauch 932 Euro auf das E-Auto. Statt 1.676 Euro muss die Familie dann also 2.608 Euro für Strom bezahlen, wenn das E-Auto immer zu Hause aufgeladen wird und nicht an einer öffentlichen Ladesäule.

Zum Vergleich: Bei gleicher Fahrleistung liegen die Kosten für Benzin bei rund 1.674 Euro im Jahr. Somit bezahlen Familien mit einem E-Auto im direkten Vergleich gut 742 Euro weniger fürs Tanken als Familien mit einem Benziner. (ph)

Kommentare