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Elektronikmesse CES

Faraday Future zeigt Hochleistungs-Stromer FF91

Eigenwilliges Design, viel Leistung und rundum vernetzt: Der FF91 von Faraday Future soll vom Jahr 2018 an über die Straßen rollen. Foto: Thomas Geiger
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Eigenwilliges Design, viel Leistung und rundum vernetzt: Der FF91 von Faraday Future soll vom Jahr 2018 an über die Straßen rollen. Foto: Thomas Geiger

Beschleunigung, Reichweite, Akku-Ladezeit und die Spekulationen über den vermutlichen Preis: Ein neues Elektrofahrzeug des Unternehmens Faraday Future bietet so einige Superlative. Das Modell FF91 ist nun in den USA vorgestellt worden. Was soll der Stromer alles können?

Das Start-Up-Unternehmen Faraday Future hat im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES, 5. bis 8. Januar) in Las Vegas sein erstes elektrisches Serienfahrzeug präsentiert. Das 5,25 Meter lange Modell FF91 soll Luxuslimousine, Supersportwagen und Öko-Mobil in einem sein.

Faraday Future setzt nach Angaben von Entwicklungschef Nick Sampson vor allem auf eine hohe Leistung von Antrieb und Akku: So kommen die Elektromotoren in Bug und Heck der Plattform auf 772 kW/1050 PS und 1500 Nm, mit denen der FF91 in weniger als 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die Batteriekapazität von 130 Kilowattstunden soll eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern ermöglichen. Obwohl bislang kein Elektrofahrzeug so einen großen Akku hat, will Faraday auch mit rekordverdächtigen Ladezeiten punkten: Nach weniger als einer Stunde soll der Akku wieder voll sein. Der FF91 soll im Jahr 2018 auf den Markt kommen. Finanziert wird das Start-Up von chinesischen Investoren.

Zum Antrieb gibt es eine aufwendige Elektronik-Ausstattung, die autonomes Fahren selbst dann ermöglichen soll, wenn zum Beispiel beim Parken kein Fahrer mehr an Bord ist. Es soll ein Infotainmentsystem geben, das sich ohne Rücksicht auf Betriebssysteme mit allem vernetzen kann. Über eine Personalisierung, die per biometrische Erkennung und selbstlernende Programme funktioniert, werde sich der FF91 individuell auf jeden Insassen einstellen, erläutert Sampson.

Das soll soweit gehen, dass der Wagen die Mitfahrer am Gesicht erkennt und ihnen die Türen ohne Schlüssel öffnet. Zu den eher konventionellen Errungenschaften des Autos zählen unter anderem Felgen, die während der Fahr zugunsten der Aerodynamik ihre Form verändern, LED-Muster an den Flanken, über die das Auto mit seiner Umwelt kommuniziert, und Scheiben in Dach und Heck, die sich auf Knopfdruck komplett verdunkeln lassen.

Für eine Anzahlung von 5000 Dollar (etwa 4790 Euro) kann man den FF91 zwar ab März vorbestellen, kündigte Sampson an. Die Auslieferung soll erst 2018 beginnen. Den genauen Preis nennt Faraday Future noch nicht. Allerdings gingen Experten am Rande der CES davon aus, dass der Neuling auch in dieser Kategorie die Konkurrenz überflügeln wird: Für viel weniger als 200 000 Dollar (etwa 191 560 Euro) werde der Stromer kaum zu bekommen sein, lautete der Tenor bei der Enthüllung.

dpa/tmn

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