Fiat 500X – Motoren, Getriebe und Antriebssysteme

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Mit leistungsstarken und umweltfreundlichen Turbomotoren, Automatikgetriebe mit neun Gängen und wahlweise Vorderrad- oder Vierradantrieb setzt der Fiat 500X im Segment der kompakten Crossover-Modelle Maßstäbe. Zu den Innovationen gehören auch das Fahrprogramm-System Drive Mood Selector und das elektronische Sperrdifferenzial TRACTION+.

Zum Marktstart stehen die Benziner 1.4 Turbo MultiAir 103 kW (140 PS) und 1.6 E-torQ 81 kW (110 PS) sowie die Turbodiesel 1.6 16V MultiJet 88 kW (120 PS) und 2.0 16V MultiJet 103 kW (140 PS) zur Wahl. MultiAir-Benziner und 1.6-Liter-Diesel sind mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe und Vorderradantrieb kombiniert. Der Benziner 1.6 E-torQ ist mit manuellem Fünfganggetriebe ausgerüstet. Der 2.0-Liter-Turbodiesel überträgt seine Kraft über eine Neungang-Automatik auf alle vier Räder. Je nach Land ergänzen zu einem späteren Zeitpunkt weitere Motorvarianten das Angebot. Dazu gehören der Turbodiesel 1.3 16V MultiJet 70 kW (95 PS), der in Verbindung mit Vorderradantrieb und einem manuellen Fünfganggetriebe gebaut wird. Eine zweite Variante des 1.4 Turbo MultiAir leistet 125 kW (170 PS) und bietet Vierradantrieb sowie eine Neungang-Automatik. Als Alternative zur Automatik wird für den 2.0 16V MultiJet auch ein Sechsgang-Handschaltgetriebe das Programm ergänzen. Der Fiat 500X 1.4 Turbo MultiAir mit 103 kW (140 PS) wird zukünftig auch mit Vorderradantrieb und innovativem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten, das Maßstäbe in diesem Fahrzeugsegment setzt. Das System vereint in sich zwei herkömmliche Getriebe mit jeweils eigener Kupplung. Während ein Getriebe die Antriebskraft auf die - in diesem Fall - Vorderräder überträgt, hält das zweite Getriebe den nächsten benötigten Gang bereits vor. Beim Gangwechsel trennt eine Kupplung, die zweite schließt blitzschnell. Auf diese Weise erfolgen automatische Gangwechsel praktisch ohne Zugkraftunterbrechung. Der neue Fiat 500X ist das erste Fahrzeug der Marke - und zusammen mit dem Jeep Renegade das einzige im Segment -, für das ein Neungang-Automatikgetriebe angeboten wird. Zum Marktstart exklusiv in Kombination mit dem Turbodiesel 2.0 16V MultiJet und Vierradantrieb verbaut, erhöht das neue Getriebe den Fahrkomfort und optimiert gleichzeitig die Effizienz. Die weit gespreizten Gangübersetzungen sorgen dafür, dass der Motor fast immer im unter Verbrauchsgesichtspunkten optimalen Drehzahlbereich arbeitet.

Mit schnellen Gangwechseln und verzögerungsfreiem Ansprechen bietet die Neungang-Automatik außerdem hohen Fahrspaß. Auf Wunsch kann der Fahrer außerdem manuell die Gänge wechseln - die elektronische Steuerung des Getriebes ermöglicht sequenzielles Schalten.

Fiat 500X 1.4 Turbo MultiAir und Fiat 500X 1.6 16V MultiJet sind mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe und Vorderradantrieb ausgestattet. Selbstnachstellende Schaltseilzüge und hydraulisch betätigte Kupplung garantieren gleichbleibend hohen Komfort bei Gangwechseln. Für geringere Geräusche und Vibrationen besonders bei niedrigen Drehzahlen sorgt ein Zweimassenschwungrad. Im Vorderrad-angetriebenen Fiat 500X 1.6 E-torQ kommt ein modernes Fünfgang-Handschaltgetriebe zum Einsatz.

Der neue Fiat 500X wird mit Vorderrad- oder Vierradantrieb gebaut. Eine Spezialität des 4x4-Systems ist die Entkopplung der Hinterachse, die wie in diesem Segment sonst nur beim Jeep Renegade den hinteren Antriebsstrang bei Nichtbedarf kraftstoffsparend abschaltet. Der Übergang von Vorderrad- zu Vierradantrieb und zurück geschieht nahezu unmerklich und ohne Einfluss des Fahrers. Die Steuerung des Vierradantriebs ist darüber hinaus mit der elektronischen Fahrstabilitätskontrolle (ESC) verknüpft. Registriert die Elektronik im Modus Vorderradantrieb zum Beispiel in einer Kurve ein Ausbrechen des Fahrzeugs (Über- oder Untersteuern), wird der Antrieb zur Hinterachse blitzschnell eingekuppelt, um einen stabilen Fahrzustand zu erreichen. Theoretisch kann der Vierradantrieb des neuen Fiat 500X bis zu 2.000 Newtonmeter auf die Hinterachse übertragen. Dank variabler Nasskupplung im Hinterachs-Differenzial werden im Extremfall bis zu 100 Prozent des Drehmoments an das Rad mit besserer Bodenhaftung geleitet. So beherrscht der neue Fiat 500X das volle Programm vom flotten Ampelstart über rasante Kurvenfahrten bis hin zu Ausflügen auf unbefestigtes Terrain.

Ein weiteres innovatives Feature des neuen Fiat 500X ist der Drive Mood Selector (nicht bei Ausstattungsvariante POP) , mit dem Motorsteuerung, Ansprechverhalten der Bremsen, Lenkung sowie Arbeitsweise des Automatikgetriebes auf Fahrerwunsch an die Bedingungen von Verkehr und Straßenverhältnissen angepasst werden. Drei Stufen stellt das Fahrprogramm-System beim Fiat 500X in den Ausstattungsvarianten POP, POP STAR und LOUNGE zur Verfügung, die mittels Wahlschalter auf dem Mitteltunnel aktiviert werden. „Auto" steht für den optimalen Kompromiss aus Komfort, Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Die Schaltpunkte des Automatikgetriebes werden entsprechend früh gesetzt, die Unterstützung durch die Servolenkung erhöht. Im Modus „Sport" werden die elektronischen Systeme des Fiat 500X - vor allem Motorsteuerung, Getriebe-Programm und Ansprechverhalten des ESC - für besonders dynamisches Fahrverhalten geschärft. Der Modus „Allwetter" sorgt für höchstmögliche Sicherheit bei schwierigen Straßenverhältnissen, zum Beispiel auf glatter oder unebener Fahrbahn.

Bei Fiat 500X CROSS und Fiat 500X CROSS PLUS ist der Fahrprogramm-Modus „Allwetter" durch die Funktion „Traction" ersetzt. Diese beschleunigt bei den Modellvarianten mit Vierradantrieb die Übertragung von Drehmoment auf die Hinterachse. Verfügt der Fiat 500X über Vorderradantrieb, ist im Modus „Traction" das Antischlupf-System TRACTION+ aktiviert. Dieses wirkt wie ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial und verbessert das Fahrverhalten auf unebenen oder rutschigen Fahrbahnen. Registriert die Elektronik ein durchdrehendes Rad, wird dieses automatisch abgebremst und zusätzliches Drehmoment auf das Rad mit besserer Bodenhaftung übertragen. Auf diese Weise wird die Fahrstabilität erhöht. Im Vergleich zu einem herkömmlichen mechanischen Allradantrieb weist das elektronische System TRACTION+ außerdem deutliche Vorteile in den Punkten Kosten und Umweltbelastung auf. Im Normalbetrieb wird nicht unnötigerweise eine zweite Achse angetrieben.

- ANZEIGE -

Zurück zur Übersicht: Auto

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Live: Top-Artikel unserer Leser