Neue Antriebsvariante

Ford bringt Mild-Hybrid für Fiesta und Focus

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Elektrische Unterstützung: Ab Anfang 2020 will Ford seine Modelle Fiesta und Focus (im Bild) als Mild-Hybrid anbieten. Foto: Ford AG/dpa-tmn

Stromern gehört die Zukunft - das könnte auch bei Ford der Fall sein. Mit seinen beiden Modellen Fiesta und Focus geht der Autobauer zumindest einen Schritt in diese Richtung. Hoffnung setzt er dabei in eine Mild-Hybrid-Technik.

Köln (dpa/tmn) - Ford will künftig jede Baureihe mit mindestens einer elektrifizierten Antriebsvariante anbieten. Das hat der Kölner Hersteller jetzt angekündigt und zum Start dieser Initiative einen Mild-Hybrid für Fiesta und Focus in Aussicht gestellt.

Der soll Anfang 2020 in den Handel kommen. Dafür erweitern die Kölner ihren 1,0 Liter großen Turbo-Dreizylinder-Benziner um einen elektrischen Startergenerator mit 48-Volt-Technik.

Der hilft beim Anfahren, verlängert die Start-Stopp-Phasen und kann beim Bremsen mehr Energie zurückgewinnen, erläutert der Hersteller und stellt deutlich reduzierte Verbrauchswerte in Aussicht. So sei der Fiesta dann mit 4,9 Litern, der größere Focus sogar mit 4,7 Litern zufrieden. Das entspricht CO2-Werten von 112 und 106 g/km.

In welchen Leistungsstufen der als "EcoBoost Hybrid" verkaufte Motor angeboten wird und welche Geschwindigkeiten damit möglich sind, teilte Ford allerdings noch nicht mit.

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