Auto der Zukunft

Automobile Zukunft auf der IAA: Wird der Traum von K.I.T.T. jetzt wahr?

Mercedes Benz ESF 2019 auf der Automobilmesse.
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Der Mercedes-Benz ESF 2019 ist nur einer von vielen innovativen Autos der Zukunft.

In den 1980er Jahren wollten viele Knight-Rider-Fans ein selbstfahrendes und sprechendes Auto wie K.I.T.T. besitzen. Dieser Traum könnte nun Realität werden.

Am 07. September 2021 startet die Internationale Automobil Ausstellung (IAA) in München*. Im Fokus steht die Mobilität der Zukunft. Technologien, wie wir sie bereits von dem schwarzen Pontiac kennen, könnten dabei eine wichtige Rolle spielen. Ob mit erweiterten Lichtsystemen oder Außenlautsprechern, die Fahrzeuge von Morgen sollen autonom und kommunikativ sein.

Autohersteller und Zulieferer wagen Blick in die Zukunft

Im Jahr 2018 wurden auf der IAA Nutzfahrzeuge vorgestellt, die durch neue Lichtsysteme kommunikationsfähig sind. So sollen Busse über Einstiegsmöglichkeiten informieren und Lastwagen beispielsweise ihre Ladezonen anzeigen. Autohersteller und Zulieferer forschen stetig an weiteren Technologien, um auch andere Fahrzeuge mit diesen Systemen auszustatten. Anhand von projizierten Pfeilen, sollen Abbiegevorgänge kenntlich gemacht und durch leuchtende Warnhinweise auf Hindernisse hingewiesen werden. Dies ist durch einen Chip möglich, der Millionen einzelner Lichtpunkte beeinflusst, möglich: das Digital Micromirror Device. Der Leiter der Vorentwicklung des Unternehmens Osram Continental, Dr. Michael Rosenauer äußerte sich diesbezüglich auch mit Blick auf die IAA Mobility 2021: „Gerade für den nächsten Schritt der Mobilität – das Autonome Fahren – muss jeder Verkehrsteilnehmer wissen, was der jeweils andere und das eigene Fahrzeug tun. Wir haben die Technologien, um diese Informationen bestmöglich zu kommunizieren: mit Licht.“

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Konzerne mit visionären Denkweisen

Bereits 2015 wagte Mercedes-Benz einen ersten Blick in die mobile Zukunft und stellte einen Wagen vor, der seinen Haltepunkt durch Projektionen anzeigte. Gerade einmal vier Jahre später wurde eine Neuauflage des Fahrzeuges vorgestellt. Das Experimental Safety Vehicle (ESF) von 2019 ist nicht mehr nur im Hinblick auf sein Fahrverhalten kommunikativ, sondern auch, wenn es um Warnhinweise geht. Diese werden dem unmittelbaren Umfeld über Symbole, Animationen und Lautsprecher mitgeteilt. Damit steht die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an erster Stelle. Der Fahrer des ESF muss sich um nichts mehr kümmern. Selbst im Falle eines Unfalls wird das Warndreieck automatisch an die richtige Stelle und mit entsprechendem Abstand positioniert. Das Fahrzeug zeigt außerdem für andere Fahrer an, wie eine Rettungsgasse gebildet werden muss.

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Auch andere Automobilhersteller, wie Jaguar Land Rover setzen Trends mit Lichtsystemen, die das Fahrverhalten kommunizieren sollen. Besonders im Hinblick auf autonomes Fahren ist es den Entwicklern ein großes Anliegen, Vertrauen zwischen Fahrzeug und Mensch zu schaffen. Da die Kontrolle über die Fahrweise komplett an das Automobil abgegeben wird, muss gewährleistet sein, dass es in allen Situationen sicher und vorausschauend reagieren kann. Volkswagen ist ein weiterer Hersteller, der an Innovationen wie diesen arbeitet.

Scheitern die Innovationen an den globalen Herausforderungen?

Eine wichtige Herausforderung, der sich die Automobilhersteller stellen müssen, sind die einzuhaltenden globalen Standards. Derzeit gibt es noch kein einheitliches System, über welches alle Länder und Kontinente, die Lichtkommunikation verstehen können. Genauso, wie die Ampelfarben ihre internationale Bedeutung haben, braucht es auch für die Lichtsysteme eine gemeinsame Definition. Doch daran sollte es laut Elon Musk, dem Tesla-Gründer, nicht scheitern. Geht es nach ihm, werden die Autos der Zukunft schon bald viel mehr können als akustische Warnsignale von sich zugeben.

Zukunftsweisende Fahrzeuge wie diese stehen im Fokus der IAA 2021. Es geht um neue Wege und die Verknüpfung zwischen Mensch und Maschine. (swa) *rosenheim24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Quelle: IAA

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