IAA Mobility

Vorsicht an Kreuzungen – weniger Unfälle durch schlaue Verkehrsleitsysteme

Kreuzungen bergen viele Gefahren.
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Kreuzungen bergen viele Gefahren.

An Kreuzungen kommt es häufig zu Unfällen. Das könnten intelligente Verkehrsleitsysteme ändern – ein Modell für die Zukunft?

Kreuzungen bergen viele potenzielle Gefahren im Straßenverkehr. Der eine fährt bei Gelb noch über die Ampel, der andere bremst abrupt und verursacht einen Auffahrunfall. Gerade auch beim Linksabbiegen passieren leider immer wieder Unfälle an Kreuzungen. Beim Rechtsabbiegen gibt es oft das Problem des „toten Winkels“, Fußgänger und Fahrradfahrer sind dabei besonders gefährdet.

An manchen Stellen hat der Kreisverkehr frühere Kreuzungen ersetzt. Doch selbst dort können heikle Situationen entstehen, wenn Autofahrer zum Beispiel die Vorfahrt beachten.

IAA Mobility 2021 in München: So sieht Autofahren in Zukunft aus

Hunderttausende Unfälle ließen sich, wie iaa.de berichtet, allein vermeiden, wenn nicht nur moderne Autos*, sondern auch Kreuzungen ihr Umfeld „erkennen“ könnten. Bei der IAA 2021, die im September in München stattfinden soll, sind intelligente Lösungen in Sachen Mobilität gefragt. Es soll sich dort nicht nur alles ums Auto im klassischen Sinne drehen. Auch clevere Verkehrslösungen in den Städten sind ein Thema.

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Intelligente Verkehrskreuzungen könnten Unfälle vermeiden

Erste intelligente Kreuzungspunkte würden derzeit in Columbus, Ohio, und im kalifornischen Walnut Creek unter Alltagsbedingungen erprobt, heißt es in dem Beitrag auf iaa.de. Die „Intelligent Intersection“ sei an den Eckpunkten mit Lidar-, Radar- und Kamera-Sensoren ausgestattet. Leistungsfähige Sensorfusionsalgorithmen würden „ein detaillierteres Bild der Umgebung“ erzeugen – zu jeder Tageszeit und auch bei schlechtem Wetter.

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Autos, die mit intelligenten Verkehrsleitsystemen kommunizieren

Die Lösung erkenne jeden Verkehrsteilnehmer im 360°-Umkreis und übermittele Position und Bewegung relevanter Objekte an alle Fahrzeuge in Reichweite, die über die entsprechende Car-to-X-Technologie verfügen. „Via Standard Dedicated Short Range Communication, LTE oder künftig 5G werden Informationen innerhalb weniger Millisekunden zwischen der Straßenkreuzung und verbundenen Fahrzeugen ausgetauscht“, schildert iaa.de zudem. Beispielsweise um die Fahrer vor einer roten Ampel oder beim Rechtsabbiegen vor dem rasanten Radfahrer im „toten Winkel“ zu warnen – „ein wichtiger Meilenstein den innerstädtischen Verkehr für alle zu verbessern“. (ahu) *rosenheim24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Sounddesign bei Elektrofahrzeugen

Töne etwa zur Begrüßung
Sound of Silence? Nein, in vielen E-Autos gehören typische Töne etwa zur Begrüßung, zum Starten oder anderen Situationen zur Soundfamilie, hier der ID.3. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Akustische Signalwirkung
Ssssst? Das wäre in einigen Fahrsituationen zu leise, daher verlangt der Gesetzgeber eine akustische Signalwirkung. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
Vision M Next von BMW
Wie der wohl klingt? Autobauer wie BMW machen sich nicht nur Gedanken wie das Auto von Morgen aussieht (hier die Studie Vision M Next), sondern auch darüber, wie es sich anhört. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn © Daniel Kraus
Mini Electric
Die Launen des jungen Minis: Die Klangkulisse des Mini Electric kann von freundlich, leicht und hell im Stand zu sportlich und dynamisch beim Fahren wechseln. Foto: Alberto Martinez/BMW Group/dpa-tmn © Alberto Martinez
Renzo Vitale
Das Unsichtbare gestalten: Renzo Vitale ist für den E-Auto-Sound bei BMW verantwortlich. Foto: Daniel Kraus/BMW AG/dpa-tmn © Daniel Kraus
Sound von BMW
Ton-Tüftler: Filmkomponist Hans Zimmer (l) und Renzo Vitale arbeiten am Soundtrack eines Fahrzeuges von BMW. Foto: BMW AG/dpa-tmn © BMW AG
EQC 4x4² von Mercedes
Brummer mit Brumm-Brumm: Die bullige E-Auto-Studie EQC 4x4² von Mercedes gibt ihr eigens komponiertes Fahrgeräusch durch zu Lautsprechern umfunktionierte Scheinwerfer-Gehäuse aus - die PR-Abteilung spricht vom «Lautwerfer». Im Serien-EQC geben Lautsprecher in den Stoßfängern den AVAS-Sound wieder. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG

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