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Benzin und Diesel: Kann Sprit im Tank schlecht werden?

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Benzin, das länger im Tank bleibt, verliert an Zündfähigkeit.

Wer das Motorrad oder Cabrio aus dem Winterschlaf weckt, der wagt einen Blick in den Tank. Manch einer hat den Kraftstoff drinnen gelassen. Da stellt sich die Frage: Ist der Sprit noch gut?

Grundsätzlich ist Benzin und Diesel sehr lange haltbar, wenn der Kraftstoff gut verschlossen, also luftdicht, gelagert wird. Im Fahrzeugtank ist das nicht der Fall.

Der Tank ist nicht hermetisch abgeriegelt, deshalb kann das zündfähige Treibstoffgemisch atmen und verliert durch die Einwirkung von Sauerstoff zunehmend an Qualität, erklärt der Tüv Nord. Die Oktanzahl sinkt - und damit auch die Klopffestigkeit.

Letztendlich wird der Kraftstoff für den Motor unbrauchbar. Dass moderner, mit Zusatzstoffen (Additiven) versehener Sprit bei längerer Lagerung an Zündfähigkeit verliert, ist leicht erklärlich. Denn aus dem Treibstoffgemisch entweichen zunächst die leichter siedenden, besonders gut brennbaren Substanzen. Wie lange es dauert, bis Benzin und Diesel schlecht werden, ist aber nicht genau vorhersehbar. Das hängt von der Zusammensetzung ab - und vom Umfang des Kontakts mit Sauerstoff.

Sinken die Preise für Benzin und Diesel ist es verlockend Treibstoff für später zu hamstern. Lesen Sie hier, wie viel Sprit Sie zu Hause eigentlich lagern dürfen.

Diesel ist immer günstiger als Benzin. Warum ist das so? Wie sich der Kraftstoffpreis an den deutschen Tankstellen zusammensetzt, lesen Sie hier.

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dpa/tmn

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