Da klingelt die Kasse

Lamborghini-Fahrer wird 33 Mal geblitzt - und darf jetzt das Land nicht verlassen

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Im Urlaub richtig krachen lassen: Ein Tourist rast mit einem Lamborghini Huracan 33 Mal in einen Blitzer. (Symbolbild)

Zwischen zwei und sechs Uhr morgens ging der Fahrer auf Rasertour. Wer die Strafzettel in fünfstelliger Höhe zahlen muss, ist noch nicht klar. Denn der Lamborghini war geliehen.

Update 14. August 2018: Mittlerweile gibt es neue Details zum Raser aus Dubai. Der Mann aus Wales sitzt in Dubai fest und kann nicht zurück nach Hause reisen. Denn der Autovermieter behält den Pass des Briten ein und will die Strafe nicht zahlen.

Wie Autobild berichtet, sei der Raser arbeitslos und könne die 40.000 Euro Strafe nicht bezahlen. Mittlerweile sei auch sein Bruder in Dubai angekommen und sei der verblüffenden Meinung, der Vermieter müsse die Strafe zahlen. Denn er sei ja Besitzer des Lamborghini. Dieser will natürlich nicht zahlen, weil er nicht für die Strafen verantwortlich sei.

In vier Stunden fast 40.000 Euro Strafen angesammelt

Klar, ein Lamborghini ist zum schnellen Fahren gebaut. Aber was ein Brite in Dubai mit dem italienischen Sportwagen angestellt hat, ist kaum zu fassen. Nicht nur einmal, sondern ganze 33 Mal ist er in die Blitzerfalle getappt bzw. gerast.

Aber damit noch nicht genug. Das ganze Fotoalbum an Blitzerfotos hat er in rekordverdächtigen vier Stunden gefüllt. Wie das Online-Portal "The National" berichtet, habe der 25-jährige Brite den Lamborghini Huracan für zwei Tage gemietet und zwischen zwei und sechs Uhr morgens ordentlich Gas gegeben.

Laut Dubai Police sei der Brite auf der Sheikh Zayed Road und der Garn Al Sabkha Road zwischen 126 und 230 km/h gefahren. Wer die 33 Strafzettel zahlen muss, ist noch nicht geklärt. Immerhin beläuft sich das Bußgeld auf fast 40.000 Euro (170.000 VAE-Dirham).

Lesen Sie hier: Mann mit 233 km/h gestoppt – Jetzt darf er nicht mehr auf die Straße.

Autovermieter will Lamborghini nicht abholen

Das Problem: Der Tourist will offenbar die Strafe nicht zahlen. Währenddessen will aber auch der Autovermieter nicht dafür herhalten. Wie "The National" weiter berichtet, wolle der Vermieter nicht einmal den Lamborghini abholen aus Angst vor den Bußgeldern. Als Sicherheit habe der Tourist bei der Anmietung seinen Reisepass hinterlegt. Der Streit dürfte bald die Gerichte beschäftigen.

Offenbar ist das Rasen mit Mietautos kein Einzelfall. Die Polizei in den Vereinigten Arabischen Emiraten habe in der Vergangenheit mehrere Mietautos beschlagnahmt, heißt es bei "The National". Demnach mussten die Vermieter die Strafen zahlen und nicht die Touristen.

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anb

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