Gut zu wissen

Das Logo von Chevrolet steckt voller Mysterien - aber was steckt wirklich dahinter?

Offiziell heißt das Logo von Chevrolet "Bowtie". Aber woher kommt die Idee?
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Offiziell heißt das Logo von Chevrolet "Bowtie". Aber woher kommt die Idee?

In Deutschland ist sie eher ein Exot unter den Autologos: die Chevrolet Bowtie. Wie der US-Autobauer zu seinem Emblem kam, ist voller Ungereimtheiten.

1911 gründete Louis Chevrolet eine neue Autofirma, um gegen das erfolgreiche Ford Modell T anzutreten. Wie sein großer Widersacher Henry Ford benannte er sein Unternehmen nach sich selbst: Chevrolet. Doch in den ersten zwei Jahren musste der Hersteller noch ohne Logo auskommen.

Drei Legenden ranken sich um das Chevrolet-Logo

Erst 1913 gab sich Chevrolet ein markantes Logo: die Chevrolet Bowtie (zu Deutsch: Fliege). Das Emblem zeigt ein goldenes Kreuz mit angeschrägten Kanten. So simpel das Logo aussieht, so verworren ist die Entstehung der Chevy-Fliege. Zumindest eines ist geklärt. Der Erfinder des Logos ist Chevrolet-Mitgründer William C. Durant.

Gleich drei Legenden ranken sich darum, wie Durant auf die Idee der Bowtie gekommen ist. Die bekannteste lautet wie folgt: 1908 machte Durant einen Ausflug nach Paris und in dem Hotel, in dem er übernachtete, sah er eine Tapete mit einem auffälligen Muster. Er soll einen Teil abgerissen haben und anhand dessen das Chevrolet-Logo entworfen haben.

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Chevrolet-Logo: Kam die Idee beim Abendessen?

Die nächste Legende stammt von Durants Tochter Margery. Sie soll 1929 in einem Buch geschrieben haben, dass ihr Vater beim Abendessen Entwürfe auf ein Papier gezeichnet habe. Irgendwann sei dabei das heutige Chevy-Logo entstanden.

Aber auch diese Geschichte wird einige Jahre später wieder in Zweifel gezogen. 1986 gab Durants Frau Catherine in einem Interview an, dass ihr Mann 1912 während eines Urlaubs in Hot Springs, Virginia, auf die Bowtie-Idee kam. So soll Durant beim Zeitunglesen auf eine Anzeige gestoßen sein, die ihn zum Chevrolet-Logo inspirierte, erklärt die Autowebsite Jalopnik.

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Ein Kohle-Logo als Inspiration für Chevrolet?

Diese letzte Legende wird von Ken Kaufmann, seines Zeichens Chevrolet-Historiker und Herausgeber von "The Chevrolet Review", unterstützt. Er habe in alten Zeitungen recherchiert und wurde fündig. In einer alten Ausgabe der Zeitung "The Constitution" aus dem Jahr 1911 entdeckte er eine Anzeige für Briketts der Southern Compressed Coal Company.

Das Logo der Firma war ein verschobenes Kreuz, das große Ähnlichkeiten mit dem späteren Chevrolet-Emblem hatte. Möglicherweise sah Durant genau diese Anzeige, als ihm die Idee für die Chevrolet Bowtie kam.

In einem Kölner Tatort sorgt ein Chevrolet unterdessen für erhitzte Gemüter. Es geht um Spritschlucker in der Stadt...

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anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Pol izei
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
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Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
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Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
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Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
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Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
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Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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