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Wie eine elektrische E-Klasse

Mercedes bringt EQE im Sommer

Mercedes EQE
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Etwas kleiner: Der neue EQE ist unter dem EQS angesiedelt und will sich als elektrische Alternative zur E-Klasse anbieten.

Ein knappes Jahr nach dem EQS als elektrische Alternative zur S-Klasse bringt Mercedes im Sommer den EQE. Doch auch bei dieser elektrischen Alternative zur E-Klasse ist noch nicht Schluss.

Stuttgart - Der EQS ist kaum auf der Straße, da bereitet Mercedes bereits den Start des nächsten Ablegers auf der elektrischen Plattform EVA2 vor: Noch in diesem Sommer bringen die Schwaben den EQE in den Handel.

Sie kommen damit dem Generationswechsel bei der konventionellen E-Klasse etwa ein Jahr zuvor. Das kündigte Baureihenchef Christoph Starzynski bei abschließenden Abstimmungsfahrten an.

Die zweite klassische Limousine aus dem vollelektrischen Mercedes-Programm nutzt die gleiche Technik wie der EQS, fällt aber eine halbe Nummer kleiner aus. Mit 4,95 Metern misst er in der Länge rund 30 Zentimeter weniger und der Radstand ist mit 3,11 Metern rund 10 Zentimeter kürzer. Außerdem gibt es statt der im Dach angeschlagenen Heckklappe des EQS einen konventionellen Kofferraum mit einem Volumen von 430 Litern.

In 15 Minuten Strom für 250 Kilometer

Wegen der eingeschränkten Platzverhältnisse fährt der EQE auch nur mit der kleineren der beiden Akku-Varianten aus dem elektrischen Flaggschiff, so Baureihenchef Starzynski. Allerdings biete auch diese schon eine Netto-Kapazität von rund 90 kWh - und damit eine überdurchschnittliche Normreichweite von 660 Kilometern. Geladen wird mit bis zu 170 kW, so dass unter optimalen Bedingungen Strom für 250 Kilometer binnen 15 Minuten fließt.

Los geht es mit einem EQE 350, dessen Heckmotor 215 kW/292 PS leistet. Später sollen weitere Motorvarianten folgen, dann auch mit Allradantrieb.

Fahrerisch soll sich der EQE sowohl vom EQS als auch von der konventionellen E- und der S-Klasse unterschieden, stellt Starzynski in Aussicht. Er verweist dafür auf ein ganz eigenes Set-up zum Beispiel für die optionale Hinterachslenkung oder die Luftfederung. Im Quartett der Mercedes-Oberklasse solle der EQE zum engagiertesten, handlichsten und dynamischsten Modell werden.

SUV statt reiner Kombi

Zwar zielt der EQE auf die Progressiven unter den E-Klasse-Kunden ab. Doch die Praktiker wird die elektrische Limousine nur bedingt erreichen. Denn anders als bei den Verbrennern wird es den EQE nicht als Kombi geben. Auf mehr Stauraum und Variabilität müssen die Kunden aber trotzdem nicht verzichten: Als nachhaltige Alternative zum GLE und als Ersatz für das T-Modell bereitet Mercedes den EQE als SUV vor. dpa

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