Im Sommer 2021

Neue Mercedes C-Klasse kommt als Limousine und Kombi - bald ist Vorverkaufsstart

Doppelpack mit Stern
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Mercedes bringt die neue C-Klasse zeitgleich als viertürige Limousine (l) und als traditionell T-Modell genannten Kombi (r) auf den Markt.

Mercedes bringt die neue C-Klasse zeitgleich als viertürige Limousine und als traditionell T-Modell genannten Kombi auf den Markt.

Die neue Mercedes C-Klasse startet im Doppelpack: Wenn im Juni die nächste Generation des Mittelklasse-Modells in den Handel kommt, bieten die Schwaben erstmals Limousine und Kombi auf Anhieb gemeinsam an. Das hat der Hersteller jetzt zur digitalen Weltpremiere der intern W 206 genannten Baureihe mitgeteilt und den Vorverkaufsstart für März angekündigt*.

Preise nannte Mercedes noch nicht. Doch ist angesichts des deutlichen Wachstums und der erweiterten Ausstattung kaum davon auszugehen, dass der aktuelle Startpreis von 35 670 Euro zu halten sein wird.

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Gegenüber dem Vorgänger legt die C-Klasse in der Länge um knapp sieben und im Radstand um beinahe drei Zentimeter zu und misst nun in beiden Karosserievarianten 4,75 Meter. Der Kofferraum bleibt mit 455 Litern für die Limousine unverändert und legt beim T-Modell mit 490 bis 1.510 Litern um 30 Liter zu. Deutlich mehr Raumgewinn verspricht Chefingenieur Christian Früh allerdings für die Insassen, die vor allem im Fond mehr Knie-, Kopf- und Schulterfreiheit erwartet.

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Mercedes C-Klasse - Mehr Dynamik - bei Optik und Technik

Außerdem gibt es ein neues Interieur, das sich mit einem frei stehenden Display hinter dem Lenkrad und einem Bildschirm vor der Mittelkonsole an der gerade vorgestellten S-Klasse orientiert. Obwohl geräumiger als zuvor und komfortabel wie eh und je will die C-Klasse sportlicher und agiler sein. Dafür stehen beim Design die Ausbuchtungen (Powerdomes) auf der Motorhaube und der obligatorische Zentralstern im Kühler anstelle des Sterns auf der Motorhaube.

Beim Fahrwerk setzt man zudem erstmalig in der C-Klasse auf eine Hinterachslenkung. Sie verringert den Wendekreis laut Mercedes um etwa einen halben Meter und lässt die C-Klasse entsprechend handlicher wirken.

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Mercedes: Auch ein Plug-in-Hybrid macht sich startklar

Unter der Haube rüstet Mercedes dagegen ab: Zumindest diesseits der AMG-Sportmodelle baut Mercedes nur noch Vierzylinder ein. Diese allerdings werden alle mit einem 48-Volt-Generator elektrifiziert. Zunächst reicht die Bandbreite laut Früh bei den Benzinern vom C 180 mit 1,5 Litern Hubraum und 125 kW/170 PS bis zum 2,0 Liter großen C 300 mit 190 kW/258 PS sowie einem C 220 d mit 147 kW/200 PS oder einem C 300 d mit 195 kW/265 PS bei den jeweils 2,0 Liter großen Dieseln.

Noch in diesem Jahr soll es auch die ersten Versionen mit Plug-in-Hybrid und einer elektrischen Reichweite von mehr als 100 Kilometern geben. Diese plant Mercedes als Benziner und Diesel mit Heck- oder Allradantrieb. Zwar ist das zeitgleiche Debüt des T-Modells eine Premiere für die C-Klasse. Doch darf man daraus nicht auf eine üppige Modellfamilie schließen: Eine Neuauflage von Coupé und Cabrio jedenfalls wollen die Schwaben angesichts des aktuellen Sparkurses nicht bestätigen. Dafür lässt sich das T-Modell offenbar vom SUV-Virus anstecken: Noch in diesem Jahr soll es deshalb laut Chefingenieur Christian Früh wie in der E-Klasse einen Offroad-Kombi namens Allterrain mit mehr Bodenfreiheit und rustikalen Anbauteilen geben. (dpa/ahu) tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital Redaktionsnetzwerkes

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Warnleuchten im Auto und was sie bedeuten

Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Plötzlich blinkt und leuchtet es im Cockpit! Die Symbole und Kontrolllichter am Armaturenbrett zeigen an, ob dem Auto technisch etwas fehlt. Allerdings, ist es wichtig zu wissen, was die Lämpchen bedeuten. Hier die wichtigsten Kontrollleuchten im Auto: © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motoröldruck zu niedrig. Motor abstellen. Ölstand prüfen und gegebenenfalls nachfüllen - hilft aber nicht immer. Meist muss der Wagen in eine Werkstatt geschleppt werden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Ölmangel, Ölstand überprüfen und nachfüllen - sonst droht Motorschaden. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Anschnallzeichen: Einer oder einige der Fahrgäste sind nicht angeschnallt. Das Symbol leuchtet auch auf, wenn eine schwere Tasche auf dem Sitz steht. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme bei der Stromversorgung: Generator defekt oder eine elektrische Verbindung unterbrochen. Motor nicht ausschalten und zur nächsten Werkstatt. NICHT weiterfahren bei elektrischer Servolenkung (Lenkkraftunterstützung kann ausfallen) oder gerissener Keilriemen (Motor kann überhitzen). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Bremse. Brennt dieses Licht auch bei gelöster Handbremse, droht große Gefahr. Zu wenig Bremsflüssigkeit oder die Beläge sind bis aufs Metall runter. Sofort anhalten und Pannendienst rufen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Motor ist überhitzt. Kühlwasser reicht nicht mehr. Anhalten und abkühlen lassen. Danach unbedingt in die Werkstatt. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Reifendruckkontrollsystem meldet zu niedrigen Reifendruck. Eventuell harmlos, wenn das Symbol nach dem Reifenwechsel leuchtet (fehlende Kalibrierung) - mehr in der Betriebsanleitung. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Störung im Rückhaltesystem. Funktionsversagen des Airbags/ Gurtstraffers bei Unfall möglich - sofort in die Werkstatt. Symbol leuchtet auch bei deaktiviertem Beifahrerairbag (wg. Kindersitz). © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Bremsbeläge sind abgefahren und sollten demnächst erneuert werden. Weiterfahren möglich. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) ist aktiv - oft auf nassen und vereisten Straßen. Vorsichtig lenken, keine Vollbremsung machen und Fuß vom Gas nehmen. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Probleme mit der Motorsteuerung. Der Schadstoffausstoß kann erhöht sein. Symbol leuchtet auch, wenn die Lambdasonde defekt ist oder ein Marder ein Kabel beschädigt hat. Umgehend in die nächste Werkstatt fahren. © ADAC
Es blinkt und leuchtet: Was die Warnlampen - Kontrollleuchten im Auto bedeuten.
Nebelschlussleuchte ist eingeschaltet. In Deutschland nur erlaubt, wenn die Sicht durch Nebel geringer als 50 Meter ist. © ADAC

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