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Edle Gelände-Kutsche

Mercedes G-Klasse kommt auch als Maybach-Landaulet

Ein sogenanntes Landaulet mit hinterem Verdeck legt Mercedes unter dem Maybach-Label in luxuriöser und auf 99 Exemplare limitierter Version auf. Foto: Daimler AG/dpa-tmn
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Ein sogenanntes Landaulet mit hinterem Verdeck legt Mercedes unter dem Maybach-Label in luxuriöser und auf 99 Exemplare limitierter Version auf.

Sein G-Modell will Mercedes künftig noch weiter fürs Gelände öffnen - im Wortsinn. Auf dem Genfer Autosalon zeigt der Stuttgarter Hersteller den Geländewagen als luxuriöses Maybach-Landaulet mit Verdeck in limitierter Auflage.

Mercedes will Luxus ins Gelände bringen und baut die G-Klasse auch als Landaulet unter dem Maybach-Label. Das hat der Stuttgarter Hersteller im Vorfeld der Publikumspremiere auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) angekündigt.

Fotos vom Mercedes-Maybach G 650 Landaulet finden Sie hier bei tz.de.

Dafür haben die Entwickler das G-Modell um 60 Zentimeter gestreckt und über dem Fond ein elektrisches Stoffverdeck eingebaut, das sich in knapp 30 Sekunden zusammenfaltet. Als Sonnenbank dienen den Hinterbänklern die Liegesessel aus der Maybach-Version der S-Klasse. Wer trotz so viel Offenheit Wert auf seine Privatsphäre legt, kann per Knopfdruck eine Trennwand zum Fahrer aufstellen und diese Glasscheibe mit einem weiteren Knopfdruck eintrüben, erläutert G-Klasse-Chef Gunnar Güthenke.

Als Antrieb für den Mercedes-Maybach G 650 Landaulet dient der V12 aus der Maybach-Version der S-Klasse. Das sechs Liter große Triebwerk leistet 463 kW/630 PS und hat bei maximal 1000 Newtonmeter selbst mit den 3,3 Tonnen der G-Klasse keine Mühe: Von 0 auf Tempo 100 soll der Wagen deshalb in weniger als sechs Sekunden beschleunigen. Das elektronische Limit von 180 km/h haben die Ingenieure nur wegen der Reifen und des Verdecks programmiert.

Was der Wagen verbraucht, hat Mercedes noch nicht ausgerechnet und auch noch nicht den Preis bekanntgegeben. Der aber dürfte wohl bei rund einer halben Million Euro liegen. Es werden nur 99 Exemplare gebaut, die nach Angaben des Unternehmens so gut wie verkauft sind.

dpa/tmn

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