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Sportwagen

Mercedes Hypercar «Project One» kommt mit mehr als 1000 PS

Bislang existieren erst Fahrwerk und Antriebsstrang von "Project One". Der Sportwagen soll aus einem Verbrenner und vier Elektromotoren rund 1000 PS schöpfen. Foto: Daimler AG/dpa-tmn
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Bislang existieren erst Fahrwerk und Antriebsstrang von «Project One». Der Sportwagen soll aus einem Verbrenner und vier Elektromotoren rund 1000 PS schöpfen. Foto: Daimler AG/dpa-tmn

Für den schnellen Einkauf wird dieser Supersportwagen von AMG wohl eher nicht genutzt werden. Mit rund 1000 PS und viel Technik aus der Formel 1 soll «Project One» 2019 als Kleinserie auf den Markt kommen - zu einem nicht ganz massentauglichen Preis.

Nürburgring (dpa/tmn) - Ein Vierteljahr vor der offiziellen Premiere auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September in Frankfurt hat Mercedes-Ableger AMG ein paar weitere Informationen zu seinem Hyper-Sportwagen «Project One» preisgegeben.

So haben die Schwaben am Rande des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring zum ersten Mal den Antriebsstrang des direkt aus der Formel 1 abgeleiteten Spitzensportlers gezeigt und dafür eine Leistung von mehr als 735 kW/1000 PS in Aussicht gestellt.

Das Coupé, von dem es bislang nur eine Silhouetten-Zeichnung gibt, fährt nach diesen Angaben mit einem nur 1,6 Liter kleinen V6-Motor im Heck, der von einem elektrischen Turbo beatmet wird und mit bis zu 11 000 Touren pro Minute dreht.

Ihm zur Seite stehen gleich vier Elektromotoren, die aus dem gleichen Akkupaket gespeist werden wie im Formel-1-Rennwagen. «Allerdings werden wir die Kapazität etwa vervierfachen und so eine elektrische Reichweite von bis zu 25 Kilometern darstellen», kündigte AMG-Chef Tobias Moers an. Angaben zu den Fahrleistungen machte er noch nicht. Doch ist in dieser Liga mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 2,5 Sekunden und einem Spitzentempo weit über 350 km/h zu rechnen.

Während die Entwickler noch letzte Hand an das Fahrzeug legen und die Markteinführung erst 2019 beginnen soll, läuft hinter den Kulissen bereits der Vorverkauf für die nach offiziellen Angaben auf 275 Exemplare limitierte Kleinserie. Einen Preis nennt Mercedes noch nicht. Doch aus Kundenkreisen verlautete bereits, dass mit knapp 2,8 Millionen Euro gerechnet werden müsse.

Damit verpasst der «Project One» die Pole Position als teuerstes Serienauto nur knapp. Die gebührt bislang dem Bugatti Chiron, der für 2,856 Millionen Euro verkauft wird.

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