Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

CO2-Emissionen

Mit dem E-Auto und der THG-Quote Geld verdienen

Mit dem E-Auto Geld verdienen: THG-Quote bringt Kohle
+
Mit Strom fahren und Geld kassieren: Mit der sogenannten THG-Quote können Halterinnen und Halter von reinen E-Autos ihre Einsparung an CO2-Emissionen verkaufen.

Wer ein E-Auto besitzt, kann seit kurzem die Einsparung von CO2-Emissionen zu Geld machen. Das geht über den sogenannten THG-Quotenhandel - was ist dabei zu beachten?

Berlin - Seit Jahresbeginn können Besitzer rein elektrisch angetriebener Autos jährlich von der sogenannten THG-Quote profitieren. Für die Einsparung von CO2-Emissionen können sie sich registrieren lassen und diese etwa an Mineralölunternehmen verkaufen, erläutert der Auto Club Europa (ACE). Solche Unternehmen müssten eine sogenannte Treibhausgas-Minderungsquote (THG-Quote) erreichen.

Da die Quotenscheine aber nicht einzeln angekauft werden, hat sich ein wachsender Markt von aktuell rund 30 Anbietern gebildet. Darüber läuft der Verkauf gebündelt. Je nach Anbieter werden aktuell zwischen 250 und rund 400 Euro ausgeschüttet. Das geht einmal im Jahr und gilt nicht bei Hybrid-Fahrzeugen.

Die Geschäftsbedingungen penibel studieren

Seinen Anbieter wählt man am besten in Ruhe und mit kritischem Blick. Im Fokus: die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Vorsichtig ist laut ACE angebracht, wenn besonders lange Vertragsbindungen oder Festbeträge im Spiel sind. Denn es sei davon auszugehen, dass die Preise am Markt steigen. Dann profitierten hier nur die Anbieter.

Positiv seien Angebote zu sehen, die neben einer garantierten Mindestauszahlung einen zusätzlichen Gewinn bieten. Auch Händler, die die Höhe ihrer Provision transparent machen, bewertet der ACE als seriös. Eile ist laut ACE aber nicht geboten, da die Meldung bis Ende des Jahres 2022 beim Anbieter erfolgen muss. Wer deutlich kürzere Meldefristen setzt, sollte daher kritisch betrachtet werden.

Aktuell und voraussichtlich bis 2030 gibt es laut ACE Zuschüsse von bis zu 400 Euro. Geltend machen können diese Fahrzeughalter, die im Fahrzeugschein genannt sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fahrzeug gekauft, geleast oder finanziert wurde. Es geht auch bei Gebrauchtwagen. Allerdings auch nur einmal im Jahr, hat das der Vorbesitzer schon gemacht, geht es nicht noch einmal.

Lieber Bäume pflanzen oder Ökostrom

Doch die Art der Prämie kann unterschiedlich ausfallen. Manche Anbieter zahlen gar kein Geld, sondern bieten kostenlosen Ökostrom an, pflanzen Bäume oder spenden die Erlöse an gemeinnützige Organisationen. Der ACE rät, sich mit den Angeboten vor Vertragsabschluss vertraut zu machen, um das Angebot zu finden, das für einen das Beste ist. Nach derzeitigem Recht gibt es beim THG-Quotenhandel eine Steuerfreigrenze von 256 Euro. Wer diese Summe überschreitet, unterliegt der Steuerpflicht. dpa

Kommentare