Große Produktauswahl

Wenn der Lack an Glanz verliert: Darauf kommt es bei der Autopolitur an

Erst nach einer gründlichen Wäsche loslegen: Polieren hilft dem Lack, wieder frisch zu glänzen. Foto: Andrea Warnecke
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Erst nach einer gründlichen Wäsche loslegen: Polieren hilft dem Lack, wieder frisch zu glänzen.

Autolacke können mit der Zeit verwittern. Der Verfall lässt sich aber aufhalten: Doch wann sind überhaupt eine Politur und der Einsatz einer Poliermaschine nötig?

Blütenstaub, Sonne, Wind und Vogeldreck: Autolacke schützen das Blech vor Vielem. Wird der Lack jedoch nicht gepflegt, kann er mit der Zeit verblassen, verhärten oder spröde werden.

Besitzer sollten mindestens einmal im Jahr ihr Auto polieren, sagt Markus Herrmann - und zwar spätestens dann, wenn der Lack verwittert ist, Kratzer und Hologramme aufweist, so der Vorsitzende des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung.

Vor dem Polieren steht eine umfangreiche Autowäsche an

Vor der Politur steht eine gründliche Wäsche an – am besten mit der Hand in einer Waschbox mit einem weichen Schwamm und viel Wasser. Doch auch eine Waschstraßenwäsche mit einer gründlichen Vorwäsche befreit die meisten Autos vom Dreck. Für ein gutes Politurergebnis muss der Lack frei von allen Schmutz- und Insektenresten sein. Fühlbare Ablagerungen müssen vor dem Polieren runter vom Blech. Andernfalls fressen sie sich in den Lack und zerstören ihn. Eine spezielle Reinigungsknete nimmt den Dreck auf.

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Auf die Wahl der passenden Politur kommt es an

Eine Politur enthält in der Regel Schleifmittel, die kleine Kratzer entfernen, den Lack glätten und aufgeraute Lackschichten abtragen. Die passende Politur zu finden ist schwierig. "Die Produktauswahl im Fachhandel und Baumärkten ist sehr groß, die kann Käufer leicht verunsichern", sagt Herrmann. Falsche Polituren oder Lackreiniger mit starker Körnung können mehr Schaden am Lack anrichten als ihn aufzubereiten.

Dazu komme noch der Unterschied zwischen einfachen Polituren oder Reinigern und Kombinationsprodukten aus Politur und Versiegelung. "Diese Produkte sind zwar praktisch, weil sich der Besitzer einen Arbeitsschritt spart, aber überflüssig, wenn das Auto nach sechs Monaten nur versiegelt werden soll", sagt Herrmann.

Politur oder Schleifpaste mit grober Körnung sollte nur nutzen, wer Lack mit starken Oberflächenkratzern oder Flugrost vorfindet. Für noch guten Lack reicht eine Handpolitur. Professionelle Poliermaschinen seien teuer und rentieren sich für die Anwendung einmal im Jahr nicht. Zudem sei die Arbeit etwas für den Fachmann, mit Maschinen schleifen Ungeübte schnell Hologramme in den Lack. Bei verwitterten und blassen Oberflächen helfe hingegen oft nur die Poliermaschine.

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Beim Polieren weiche Lappen verwenden

Christian Petzoldt empfiehlt für den Selbstpolierer weiche Lappen oder spezielle Schwämme. "Die meisten Hologramme entstehen beim Polieren", sagt der Lackpflege-Spezialist aus Hagen. Sie werden verhindert, indem die Polierenden in die entgegengesetzte Richtung arbeiten, kreisrunde Hologramme verschwinden nur durch gerades Polieren. Schonender gehe das mit der Hand - und nicht mit der Poliermaschine.

Das Auto zu polieren, ist nicht immer notwendig

Zeigt die Oberfläche keine Unebenheiten, weniger oder keine Hologramme, reiche meist eine Auffrischung der Versiegelung. "Wenn man nicht muss, sollte man sein Auto auch nicht unbedingt polieren", sagt Petzoldt. Wer nach dem Waschen sein Auto regelmäßig konserviert, muss weniger polieren. Wachs versiegelt den Lack und sorgt für eine hohe Oberflächenglättung, eine Farbauffrischung und eine zusätzliche Schutzschicht gegen Witterungseinflüsse. Natürliches Wachs hält fünf bis sieben Handwäschen, künstliche Wachsversiegelung mit Polymeren bis zu ein Jahr. Einfache Markenprodukte reichen dabei aus.

Der Handel bietet auch hier viele Produkte an: von natürlichem Carnaubawachs über flüssiges Hartwachs bis hin zur Nanoversiegelung. "Das ist eigentlich keine Versiegelung, sondern eine zusätzliche Beschichtung, die den Lack schützt", sagt Herrmann. Die sei je nach Fahrzeug und Produkt aber mit 600 bis 2.000 Euro sehr teuer.

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Vogelkot und Blütenstaub: Jetzt heißt es schnell handeln

Doch nicht nur regelmäßig muss man etwas tun, sondern manchmal auch sehr schnell, wenn Vogelkot, Insekten, Blütenstaub oder Herbstblätter dem Lack zusetzen. Zum Teil setzen sich Harze und Säuren ab, die sich in den Lack einbrennen können. "Wenn diese nicht zeitnah beseitigt werden, entstehen unerwünschte Muster auf dem Fahrzeuglack", sagt Thomas Drott vom Bundesverband Tankstellen und Gewerbliche Autowäsche Deutschland.

In leichten Fällen kann das durch die Verwendung einer Politur oder eines Konservierungsmittels beseitigt werden. "In schlimmen Fällen muss der Profi ran." Daher rät Drott zu regelmäßigen Fahrzeugwäschen.

Fehler beim Polieren und Versiegeln

Ein klassischer Fehler bei der Autopflege ist das Polieren in der prallen Sonne oder auf heißem Lack. Die Wasseranteile verdampfen schnell und das Konzentrat beißt sich in die Oberfläche, ein Lackschaden ist die Folge, sagt Markus Herrmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung. Gerne wird auch das Versiegeln nach der Behandlung mit Insektenspray vergessen – die nächsten Viecher kleben dann umso besser am Lack.

Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Auto richtig polieren.

dpa/tmn

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

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Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
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Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
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Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
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Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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