Mit viel Liebe fürs Detail

Wie der neue Mazda CX-5 weitere Herzen erobern will

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Ästhetische Schwünge statt harter Kanten - das Design hat einen Feinschliff bekommen. 

Der CX-5 ist der meistverkaufte Mazda Deutschlands. Jetzt rollt die zweite Generation zu den Händlern. Mit viel Liebe zum Detail und feinen Design-Korrekturen. 

Er kam, sah – und stieg von Null zum bestverkauften Mazda-Modell in Deutschland auf: Mit dem Kompakt-SUV CX-5 haben die Autobauer aus Hiroshima ganz offenkundig den Geschmack ihrer Kunden perfekt getroffen. Doch nichts ist vergänglicher als der Erfolg. Und deshalb schickte Mazda am vergangenen Wochenende (19./20. Mai) die zweite Generation des Eroberers zu den Händlern.

Neuer Mazda CX-5: Feinschliff am Design, bewährte Motoren

Alles CX-5 wie gehabt? Wer diesen Eindruck hat, hat nicht genau genug hingeschaut. Speziell an der Front hat sich das SUV vom eher glattgelutschten Schönling zum interessanten, etwas kantigen Typen gemausert, die Seite wurde eleganter, weil die Designer allzu dramatische Sicken in ästhetische Schwünge verwandelt haben. Unterm Blech hat sich in Sachen Motorisierung nicht sehr viel getan, dazu bestand allerdings angesichts zeitgemäß sparsamer und sauberer Aggregate auch kein Anlass. Zu haben ist der CX-5 mit einem Zweiliter-Benziner, der in Kombination mit Allradantrieb 160 und als Fronttriebler 165 PS leistet. Der 2,2-Liter-Diesel rollt mit 150 PS wahlweise mit Front- oder Allradantrieb an, die Version mit 175 PS ist nur als 4x4 zu haben.

Letzteres gilt auch für die einzige Neuheit im Angebot, einen ab August nachgelieferten2,5-Liter-Benziner mit Zylinderabschaltung, der 194 PS an die Kurbelwelle liefert und mit einem Normverbrauch von 7,1 Liter je 100 Kilometer gemessen wurde. Er wird ausschließlich mit Sechsstufen-Automatik ausgeliefert.

Gute Sprintwerte bei angemessenem Verbrauch

Im Inneren herrscht schon fast Premium-Ambiente.

Wie viele Pferdchen braucht der Mensch? Bei ersten Testfahrten mit dem neuen CX-5 überzeugte der 150-PS-Diesel auf ganzer Linie. Er ist stets aufmerksam zu Diensten, läuft leise und kultiviert und legt bei Bedarf munter los. Bei 5,4 Liter liegt der Normverbrauch für den Sechsgang-Handschalter mit Frontantrieb. Wir registrierten Werte knapp unter sieben Liter – das passt angesichts eines Sprintwerts von null auf 100 km/h von 9,4 Sekunden und 204 km/h Spitze.

CX-5-Innenraum: Premium-Materialien und viele technische Assistenten 

Mazda hat erhebliche Anstrengungen unternommen, um die Innengeräusche zu reduzieren. Mit Erfolg, der Sound der (optionalen) Bose-Anlage muss nur sehr dezente Nebengeräusche übertönen. Die Materialien im Innenraum sind fast auf Premium-Niveau, die Bedienung von Touchscreen und zentralem Dreh-/Drückschalter ist leicht erlernbar. Je nach Ausstattung (Prime-Line, Center-Line, Exclusive-Line und Sports-Line) gibt es neu zwei verschiedene Head-up-Displays, die Zahl der elektronischen Assistenten wurde erhöht, so sind jetzt etwa ein City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, besseres LED-Licht mit Fernlichtautomatik, Verkehrszeichenerkennung oder eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and go-Funktion oder der Spurhalte- und Spurwechsel-Assistent verfügbar.

Preise ab knapp 25.000 Euro

Beim Fahrwerk haben die Mazda-Ingenieure kräftig Hand angelegt, der Neue wirkt noch souveräner und lässt sich geschmeidig um schnelle Kurven scheuchen. Das Platzangebot ist nach wie vor absolut in Ordnung, der Kofferraum wuchs leicht auf 506 bis 1620 Liter. Im Rahmen bleibt Mazda bei den Preisen. Los geht es bei 24.990 Euro für den 165-PS-Benziner, der getestete kleine Diesel ist ab 27.090 Euro zu haben, der nur in der Version Sports-Line angebotene große Benziner wird ab 37.790 Euro kosten.

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Rudolf Huber

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