BMW-Roller: Neuer Scooter aus München

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Imposant: Neuer Ansatz von BMW für einen Scooter.

Jetzt macht BMW auf breite Reifen: Auf der internationalen Motorradausstellung EICMA in Mailand zeigten die Münchner ihre Studie „Concept C Big Scooter“.

Der Roller von BMW

Damit öffnet sich der Hersteller einem neuen Marktsegment, denn dass der auf der Messe gezeigte Roller lediglich Schauzwecken dient, wird niemand ernsthaft annehmen.

Viele Fakten gibt es noch nicht zu dem Big Scooter, schließlich ist es ja erst einmal eine Studie. Nur so viel: Es wird zwei Versionen geben, die von einem, wie BMW es ausdrückt, „kraftvollen, hubraumstarken“ Zweizylinder-Verbrennungsmotor in Verbindung mit einem CVT-Getriebe für stufenlose Kraftübertragung angetrieben werden. An einen alternativen Antrieb mit Elektromotor sei für die Zukunft ebenfalls gedacht.

Der Concept C verfügt über eine Einarmschwinge mit hohl gebohrter Achse, die Vorderradführung übernimmt eine Upsidedown- Gabel, und ein ABS wird er auch haben. In die Verkleidung integriert sind LED-Scheinwerfer, und statt konventioneller Rückspiegel übermitteln zwei Videokameras im Heck das Geschehen hinter dem Fahrzeug auf zwei Monitore im Cockpit. Zu den äußerlichen Merkmalen zählen neben dem kurzen, sportlichen Endschalldämpfer eine zum Fahrzeugheck aufsteigende Linie, die Dynamik suggerieren soll (und eingeschworenen Motorradfahrern den Umstieg erleichtern dürfte). Kleiner optischer Gag: Die Studie ist mit einer Bereifung mit blau gehaltenen Flanken und Profilen ausgestattet. Noch schweigt BMW über einen möglichen Termin für einen Serienstart. Dass der Concept C gebaut wird, scheint aber sicher zu sein, denn als Produktionsstätte wird das Motorradwerk Berlin genannt.

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