JUKE: Exterieur & Interieur

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Der Juke ist ein Auto, das östliche und westliche Designvorstellungen vereint. Optisch ist er eine Weiterentwicklung des Qazana, der 2009 vorgestellten Nissan Studie.

Exterieur

Der Juke ist eine Weiterentwicklung des Qazana, der 2009 auf dem Genfer Salon vorgestellten Nissan Studie. Die nun präsentierte Serienversion entstand wie schon das Showcar erneut im Londoner Europa-Designcenter (NDE) von Nissan. Veredelt wurde der Entwurf dann noch durch einen Feinschliff des japanischen Studios (NDC – Nissan Design Center). Während der ebenfalls in London entwickelte Qashqai in Europa, Asien und Australien verkauft wird, soll der Juke in Europa, Japan und den USA für Furore sorgen.

„Das Ergebnis dieser globalen Zusammenarbeit ist ein Auto, bei dem sich östliche und westliche Designvorstellungen treffen. Die wertvollen Beiträge beider Studios haben das aufregende Design des Juke erst ermöglicht“, sagt Shiro Nakamura.

Die sehr eigenständigen Linien des Juke hat Nissan nahezu unverändert vom Qazana übernommen. Das mutige Design wird der Bedeutung des europäischen B-Segments gerecht – nicht umsonst wird auf Europa der Löwenanteil der Verkäufe entfallen, gefolgt von Nord-Amerika und Japan.

Das Londoner Nissan-Team bezog seine Inspirationen aus verschiedenen und ungewöhnlichen Quellen. Die Designer blickten auf eine Reihe von Fahrzeugen zurück, die als Synonym für ein aktives und sportliches Leben stehen – darunter Rallyeautos und Motorräder. Beim Blick auf das fertige Produkt wird augenfällig, wo diese Vorbilder die Formgebung beeinflusst haben.

Denn das Ergebnis ist ein Mix aus verschiedenen Themen, gleichwohl durchwoben mit einer eindeutigen Nissan-DNA. Der Juke hat einen soliden Unterbau, der seine SUV-Seite betont. Zugleich ist er aber auch ein sehr sinnlicher Wagen mit komplexen Kurven und einer durch schmale Seitenfenster und versteckte hintere Türgriffe definierten Coupé-Silhouette. So wirkt er eher wie ein zwei- denn viertüriger Wagen.

Die Nissan-Familienzugehörigkeit ist offensichtlich. Zum Beispiel bei den Bumerang-artigen Heckleuchten - eine Referenz an den 370Z. Gleichwohl wurde keines dieser Elemente sklavisch kopiert. Der Juke wurde unter Wahrung der Nissan-DNA als komplett eigenständiges, fast schon rebellisches Design entworfen.

Dieses Grundprinzip des Nissan Designs betont auch Alfonso Albaisa, Vice President, Nissan Design Europe: „Der Juke trägt zwar Elemente des 370Z und des Cube, doch verfolgen wir immer die Intention, statt offensichtlicher eher natürliche Gemeinsamkeiten herzustellen. Zum Beispiel mit dem Cube, der ein ebenso cooles Auto ist wie der Juke.“

Mit der großzügigen Bodenfreiheit, den üppigen Rad/Reifen-Kombinationen, der hohen Gürtellinie und den breiten Schultern gibt sich die untere Hälfte des Cube als lupenreiner SUV. Der Eindruck wird noch verstärkt durch typische SUV-Details wie schwarz abgesetzte Türschweller und Radhauskonturen. Vorne wie hinten deutet die vom Unterboden nach oben gezogene Karosserie einen Unterfahrschutz an.

An der Frontpartie ist dieser „Ölwannenschutz“ Teil des Lufteinlasssystems. Beim Grill entschieden sich die Designer anstelle eines Maschendrahts für einen Kunststoffeinsatz mit zahlreichen kreisförmigen Einlässen. Oberhalb der Gürtellinie indes wirkt der Juke betont sportlich. Die flach stehende Windschutzscheibe, die zum hinteren Ende in typischer Nissan-Crossover-Manier hochgezogene Seitenfensterlinie und das abfallende Dachprofil bilden ein an das Kabinendach eines Flugzeugs erinnerndes Profil.

Zur Reduktion des Auftriebs bei hohen Geschwindigkeiten trägt ein sauber integrierter Dachspoiler bei – aerodynamisch perfekt geformt dank des Einsatzes numerischer Strömungsmechanik (CFD- Computational Fluid Dynamics) und vieler Stunden im Windkanal.

Nicht zuletzt spiegeln auch die Leuchteinheiten die sportliche Seite des Juke wider. Am Bug sind sie in zwei auch optisch klar getrennte Elemente aufgeteilt: Die schlitzförmigen Gehäuse umrahmen den oberen Teil der Motorhaube und beherbergen Positionsleuchten und Blinker. Die runden, in die „Nase“ des Fahrzeugs integrierten Einsätze für das Fern- und Abblendlicht erinnern an die bei Rallyeboliden der 60er- und 70er Jahre angebrachten Zusatzscheinwerfer. Die Heckleuchten dagegen schlagen eine Design-Brücke zum Sportwagen 370 Z.

Unter den insgesamt neun für den Juke geplanten Außenfarben befinden sich auch zwei weiße Töne (in Matt und mit Perleffekt). Drei Farben hat Nissan sogar exklusiv für den Juke neu angemischt: Force Red, Haptic Blue und Machine Brown.

„Wir wollen, dass unsere Autos – und die Crossover-Modelle im Besonderen – Agilität versprühen, dass sie leicht, flink und wendig wirken“, sagt Seiji Watanabe. „Der Juke erfüllt diese Erwartungen auch dank seiner rundum optimistischen Ausstrahlung.“

Spot an: Der Nissan JUKE

Oben Sportler, unten SUV - der Nissan JUKE

Interieur

Die sportlich-dynamische Optik des Juke setzt sich auch im Innenraum fort. Im Focus steht dort die hochglänzende Mittelkonsole, deren Form dem Tank eines Motorrads nachempfunden ist. „Dieses unerwartete Element macht das Interieur auf eine gewisse Weise sexy“, sagt Alfonso Albaisa.

In Fortführung des aus SUV- und Sportwagenelementen zusammengesetzten Exterieurs bietet das Interieur eine leicht erhöhte Sitzposition und sonst eher aus Sportwagen bekannte Attribute. Der auf der Oberseite des „Motorradtanks“ montierte Schaltknüppel ermöglicht flüssige Gangwechsel, während die Konsole selbst so geformt ist, dass der Fahrer bei flotter Kurvenfahrt sein Knie bequem an ihr abstützen kann.

Zugleich zeichnet sich die Mittelkonsole – inklusive des neuen Nissan Dynamic Control Systems – durch eine ergonomisch korrekte Aufteilung aus. Soll heißen: Der Fahrer hat unmittelbaren und intuitiven Zugang zu allen Informationen und Kontrollreglern.

Die Liebe zum Detail wird überall im Interieur deutlich. Chrom-Applikationen und hochwertige Materialien kommen durchgehend zum Einsatz. Je nach Außenfarbe ist die Mittelkonsole in Rot oder Metallic-Grau gehalten. Ledersitze mit schwarzen, silbernen oder roten Akzenten und eine Variante mit einem Honigwaben-Muster betonen dagegen die sportlichen Ambitionen. Selbst die wie Taucherflossen geformten Armablagen in den Türen vermitteln ein dynamisches Erscheinungsbild.

Im Gegensatz zur als Viersitzer konzipierten Studie Qazana ist der Juke ein vollwertiger Fünfsitzer. Trotz kompakter Außenmaße wartet er mit einem sehr wettbewerbsfähigen Platzangebot auf. Die vordere Kopf- und die hintere Kniefreiheit sind auch für groß gewachsene Insassen ausreichend.

Der praktische Stauraum schluckt eine Golftasche oder einen großen Koffer. Zusammen mit einem Unterflurfach (nur bei den 4x2-Versionen) steigt das Gesamtvolumen auf 251 Liter (nach VDA-Norm). Mit einem Griff lässt sich die geteilt klappbare Rückbank so umlegen, dass eine komplett ebene Ladefläche entsteht.

Um Gepäckstücke vor neugierigen Augen zu schützen, verfügt der Kofferraum über ein direkt an der Heckklappe fixiertes Rollo. Beim Öffnen der Hecktür schwingt es synchron zur Hecktür nach oben.

„Das Interieur setzt eine Reihe emotionaler Ausrufezeichen, die stellvertretend für das ganze Auto stehen. Der Juke-Innenraum verbreitet gute Laune und wirkt qualitativ hochwertig“, sagt Alfonso Albaisa.

(Promotion-Text Nissan)

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