JUKE: Motoren & Antriebe

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In Europa wird Nissan den Juke mit drei verschiedenen Motoren sowie manuellen Schaltboxen und automatischen CVT-Getrieben anbieten.

Technische Daten:

Juke TD 15 dCi

Juke TD 16 Sauger

Juke TC 16 Turbo G

Als Top-Aggregat in Erscheinung tritt ein neu entwickelter 1,6-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung. Seine Eckdaten: 140 kW/190 PS und 240 Nm Drehmoment.

Der auf Reibungsarmut und gewichtsoptimiertes Design getrimmte Vierventil-Motor nutzt die Direkteinspritzung für eine höhere Leistungsausbeute bei zugleich reduzierten Verbräuchen und Emissionen. Turbolader und Ladeluftkühler machen das MR16DDT-Triebwerk zu einem der stärksten seiner Hubraumklasse, während variable Ventilsteuerzeiten auf der Ein- und Auslassseite (Twin VTC) den Durchzug aus niedrigen Drehzahlen verbessern. Die phasenweise Überschneidung der Ventil-Öffnungszeiten gestattet eine Abgasrückführung.

Eine Reduktion der Reibung erreicht Nissan durch Beschichtung der Ventilstößel mit diamantartigem Kohlenstoff (DLC- Diamond-like Carbon) und durch hochglanzpolierte Nockenwellen. Resultat ist ein Motor, dessen Leistung dem Niveau eines 2,5 Liter großen Saugmotors entspricht - bei Emissionen und Verbräuchen eines deutlich kleineren Triebwerks.

In den Juke-Versionen mit Frontantrieb wird das Turbo-Aggregat mit einem manuellen Sechsganggetriebe verkoppelt; in den Allradvarianten hingegen gelangt die neueste Generation des stufenlosen XTRONIC-CVT-M6-Automatikgetriebes von Nissan zum Einbau. Das Kürzel M6 weist auf die Möglichkeit hin, sechs fest einprogrammierte Übersetzungen auch manuell anwählen zu können.

Beim zweiten Ottomotor (interne Bezeichnung HR16DE) handelt es sich um ein gründlich überarbeitetes Mitglied der HR-Baureihe - mit ebenfalls 1,6 Litern Hubraum und Vierventil-Kopf. Die umfangreichen Änderungen umfassen einen vergrößerten Aus- und einen modifizierten Einlasskrümmer, eine doppelte variable Ventilsteuerung (Twin-VTC), einen optimierten Drallkanal für die Ansaugluft sowie einen neuen Katalysator mit sechseckiger Zellstruktur.

Auch diesem Motor spendierte Nissan DLC-beschichtete Ventilstößel sowie zusätzlich neue Kolbenböden mit integrierter Ölkühlung.

Als bedeutendste Änderung feiert zum weltweit ersten Mal ein System mit zwei Einspritzdüsen pro Zylinder Premiere. Die kleineren Einheiten zerstäuben den injizierten Treibstoff feiner und bedarfsgerechter als eine Eindüsen-Anlage – und bewirken so eine gründlichere Verbrennung.

Die Modifikationen schlagen sich in deutlichen Verbesserungen bei Leistung, Drehmomententwicklung und Verbrauch nieder. In der Europa-Version leistet der Motor 88 kW/117 PS, was einem Leistungs-Plus von sechs Prozent gegenüber der bisherigen Version entspricht. Das maximale Drehmoment stieg um 5,6 Prozent auf 157 Nm.

Der frei atmende 1,6-Liter ist für Juke-Varianten mit Frontantrieb bestimmt; bei den Getrieben haben seine Käufer die Wahl zwischen einem Fünfgang-Handschalter und einer stufenlosen XTRONIC-CVT-Automatik, die nur in Details von dem im 140 kW starken Top-Modell verwendeten Getriebe abweicht.

Als dritte Wahlmöglichkeiten für den Juke offeriert Nissan den bestens bekannten 1,5-Liter-dCi-Allianzmotor (K9K) – ein Turbodiesel mit Common Rail-Einspritzung. Der 1.461 Kubikzentimeter große Zweiventiler ist berühmt für seine sparsame Arbeitsweise, niedrige Emissionen und Unterhaltskosten sowie hohe Elastizität. So steht das stattliche Drehmoment von 240 Nm schon ab 1.750/min bereit; die Nennleistung von 81 kW/110 PS ist bei 4.000/min abrufbar.

In seiner jüngsten Evolutionsstufe erhielt der nun noch effizientere Selbstzünder eine Benzinrückführ-Leitung samt neuem Steuergerät. Zugleich stieg der maximale Einspritzdruck auf 1.600 bar, während leistungsstärkere Glühkerzen das Kaltstartverhalten verbessern. Zu den Abgaskontrollsystemen zählen neben einem Dieselpartikelfilter (DPF) – mit einer fünften Einspritzdüse zur Regeneration – eine gekühlte Abgasrückführung und ein betont nah am Partikelfilter angebrachter Turbolader.

Auch der Diesel steht für die frontgetriebenen Juke-Modelle bereit – ab Werk ergänzt um ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Alle europäischen Motoren erfüllen die neue Euro-5-Norm.

Während die Handschalter weitgehend unverändert aus anderen Nissan-Baureihen übernommen wurden, glänzen die XTRONIC-CVT-Getriebe mit einer Reihe wichtiger Verbesserungen in den Disziplinen Gewicht, Einbaumaße, Leistung und Verbrauch.

Das für den nicht aufgeladenen 1,6-Liter-Benziner bestimmte CVT ist zehn Prozent kürzer und 13 Prozent leichter als das Vorgängermodell – bei zugleich um 30 Prozent verringerter innerer Reibung. Zugleich ist die neue Automatik das weltweit erste CVT mit einem zusätzlichen Planetengetriebe, das eine deutlich höhere Spreizung – Übersetzungsverhältnis von 7,3:1 – als frühere CVT von Nissan eröffnet. Kompaktere und leichtere Riemenscheiben, ein flexibler Dämpfer für die Überbrückungskupplung und eine effizientere Ölpumpe tragen zu einem sparsameren Betrieb bei.

Die Kennfelder des für den 140 kW starken Juke reservierten CVT-M6-Getriebes wurden mit Blick auf eine noch spontanere Leistungsabgabe bei gleichzeitig effizienterer Kraftstoffverwertung neu programmiert. Beide CVT sind dank adaptiver Schaltkontrollsysteme selbstlernend, passen sich also permanent der Fahrweise des Piloten und dem Geländeprofil an.

Als Besonderheit für seine Klasse bietet Nissan den Juke in Verbindung mit dem 140 kW-Triebwerk auch mit Allradantrieb an. Er basiert auf dem von anderen Nissan-Baureihen bekannten elektronischen ALL-MODE 4x4-i-System – wird jedoch neu um eine so genannte „torque-vectoring“-Funktion ergänzt.

Statt das Antriebsmoment nur variabel von vorn nach hinten zu verteilen – bis zu einem Verhältnis von 50:50 – regelt das neue System den Antrieb zusätzlich auch zwischen den beiden Hinterrädern. Dazu wird neben der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Radumdrehungszahl, der eingelegten Gangstufe, dem Lenkwinkel und den Querkräften auch die Gierrate (Bewegung des Fahrzeugs um seine Hochachse) gemessen. Ziel ist es, in Kurven dem äußeren Hinterrad zusätzlich Drehmoment zuzuführen, um so Untersteuern (das Auto drängt mit den Rädern zum Kurvenaußenrand) zu eliminieren. Als Folge der so erzeugten Gierbewegung fährt sich der Juke agiler und flüssiger, ohne dadurch an Stabilität zu verlieren. Insgesamt kann das neue System bis zu 50 Prozent der Kraft auf eines der beiden Räder leiten.

Die neue Hinterachse verfügt dazu über elektrische Kupplungen an beiden Seiten sowie einen neuen Achsantrieb. Die zusätzliche Gierraten-Funktion ist eine Premiere im B-Segment und wird bislang nur in wenigen Oberklassefahrzeugen angeboten.

Der neue ALL MODE-Allradantrieb des Juke zudem deutlich leichter und kompakter als von Konkurrenzfabrikaten eingesetzte 4x4-Konstruktionen.

Folgende Motor/Getriebe-Kombinationen hat Nissan für den Juke im Angebot:

Motor Leistung Motorentyp Antrieb Getriebe
1,5 dCi 81 kW Diesel 2wd 6-Gang manuell
1,6i 86 kW Benzin 2wd 5-Gang manuell
1,6i 86 kW Benzin 2wd XTRONIC-CVT
1,6i Turbo 140 kW Benzin 2wd 6-Gang manuell
1,6i Turbo 140 kW Benzin 4wd XTRONIC CVT M6

(Promotion-Text Nissan)

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