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Autofahrerin wollte nicht zahlen

Ortsschild vor Radarfalle ausgegraben: Kurioser Streit um Tempo 50 landet bei Polizei

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Um dieses Ortsschild ging es.

Eine Autofahrerin wurde bei Tempo 50 geblitzt und berief sich auf ein fehlendes Ortsschild. Die Polizei schildert den kuriosen Vorfall.

Mit dem Verweis auf ein fehlendes Ortsschild vor einem Blitzer* hat eine Autofahrerin in Nordrhein-Westfalen versucht, einem Bußgeld zu entgehen. Darüber berichtete die Polizei in Neuss. Die Autofahrerin behauptete gegenüber der Polizei, dass das Ortseingangsschild „Wevelinghoven“ auf der Nordstraße im Grünstreifen liege. Deswegen habe sie nicht erkennen können, dass sie sich schon in einer geschlossenen Ortschaft befunden habe, als sie „geblitzt“ worden sei.

Lesen Sie zudem: Blitzermarathon 2021 auch in Bayern - hier stehen die Radarfallen

Ortsschild vor Radarfalle wurde ausgegraben

Und in der Tat: Als die Polizisten dem Einwand nachgingen, entdeckten sie das am Boden liegende Schild vor der Radarfalle, das „samt Betoneinfassung und Mast ausgegraben worden war“, wie es im Polizeibericht heißt.

Wer das Ortsschild ausgegraben hat, war nicht bekannt.

Fehlendes Ortsschild: Galt hier Tempo 50?

Gebracht habe es der Autofahrerin nichts, wie die Deutsche Presse-Agentur über den Vorfall schrieb. Denn: Das Ortsschild gebe laut Polizei an dieser Stelle nur einen Hinweis auf einen anderen Stadtteil. Auch schon vor dem Schild habe sich die Autofahrerin innerorts befunden und Tempo 50 gegolten

Wer das Ortsschild an der Stelle ausgegraben hat, war unterdessen nicht bekannt. Das versuchte die Polizei von Neuss erst noch herauszufinden. (ahu)

Video: Dieser Blitzer erfasst auch schnelle Fußgänger

*tz ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Bußgelder werden drastisch erhöht: Womit Autofahrer noch in diesem Jahr rechnen müssen

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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