Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vorrang beachten

Reißverschlussverfahren gilt nicht bei Autobahneinfahrt

Wer auf eine Autobahn fährt, muss die Vorfahrt beachten. Das gilt auch, wenn Stop-and-Go herrscht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
+
Wer auf eine Autobahn fährt, muss die Vorfahrt beachten. Das gilt auch, wenn Stop-and-Go herrscht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Wollen Autofahrer auf die Autobahn fahren, müssen sie die Vorfahrt beachten. Diese Regel wird nicht durch ein Stop-und-Go außer Kraft gesetzt, betonten die Richter des Amtsgerichts Essen.

Essen (dpa/tmn) - Auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahn gilt nicht das Reißverschlussverfahren, um sich einzufädelen. Auch nicht bei zähfließendem Verkehr oder Stop-and-go. Wer mit einem nachfolgendem Auto zusammenstößt, muss für den Schaden aufkommen.

Im vorliegenden Fall wechselte ein Autofahrer bei Stop-und-Go vom Beschleunigungsstreifen auf die Fahrspur. Er baute auf das Reißverschlussverfahren. Doch das nachfolgende Auto machte keinen Platz. Es kam zum Unfall. Der auf die Autobahn Einfahrende forderte nun Schadenersatz von der Versicherung des anderen. Die verweigerte das und sah die Alleinschuld beim Einfahrenden.

Das Amtsgericht Essen gab ihr Recht (Az.: 14 C 188/16). Denn in solchen Situationen hat der Fließverkehr auf der Autobahn Vorrang. Auch wenn dieser zäh fließt oder bei Stop-and-go. Außerdem spreche der Anscheinsbeweis dafür, dass bei einem Zusammenstoß zwischen dem Auto auf der rechten Spur und dem wartepflichtigen Einfahrenden dafür, dass dieser schuld ist.

Kommentare