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Startklar für den Winter

Scheibenwischwasser wechseln: Nicht zu lange damit warten

Einfüllen von Scheibenfrostschutz an einem Auto.
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Der Scheibenreiniger sollte rechtzeitig gewechselt werden.

Im Winter benötigen Autos ein anderes Scheibenwischwasser als im Sommer. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Flüssigkeit zu wechseln?

Wenn die Temperaturen sinken, steigt zeitgleich das Risiko von Frost, Schneefall und Graupel. Damit die Sicht aus der Windschutzscheibe weiterhin glasklar bleibt, sind gut gepflegte Scheibenwischer und der passende Scheibenreiniger wichtig. Denn die Sommervariante reicht dann nicht mehr; darin ist als Lösungsmittel meist nur Wasser enthalten – bei Frost natürlich ungeeignet.

Daher muss neben dem Wechsel auf Winterreifen – den mach selbst durchführen kann – auch die Scheibenwischerflüssigkeit gewechselt werden. Doch wann ist dafür der beste Zeitpunkt? Natürlich vor dem ersten Frost. Entsprechend rät die Dekra dazu, im Herbst umzustellen, wenn der im Reinigungsmitteltank enthaltene Sommerreiniger leergesprüht ist.

Scheibenwischerflüssigkeit wechseln: Nicht zu lange warten

Doch warum ist der Wechsel der Scheibenreiniger überhaupt notwendig? Die Antwort ist relativ einfach: Sommer- und Winterscheibenreiniger unterscheiden sich hinsichtlich der waschaktiven Komponenten. Die Mittel sind in ihrer Reinigungswirkung jeweils auf die typischen Verschmutzungen der jeweiligen Jahreszeiten eingestellt.

Zehn Autos mit Verbrennungsmotor, die wir vermissen werden

Audi TT
Audi TT: Einst als Kernmodell der Marke Audi betrachtet, wird der als Coupé und Roadster gebaute Kompakt-Sportler keinen Nachfolger bekommen. Das liegt auch an der mittlerweile schleppenden Nachfrage für die Design-Ikone. Ein vergleichbarer Stromer wird völlig anders aussehen. Bis Ende des Jahres ist der TT aber noch ab 39.700 Euro bestellbar. © Audi AG
Mercdes-Benz A-Klasse
Mercedes A-Klasse: Der Kompaktwagen passt nicht mehr in das neue Konzept von Mercedes-Benz, vor allem hochpreisige Limousinen, SUV und Sportwagen anzubieten. Das überzeugende Konzept der frühen A-Klasse, möglichst viel Platz in einem kompakten Auto zu schaffen, würde dabei gut ins Elektro-Zeitalter passen – ist mittlerweile aber ohnehin verwässert. Noch gibt den Basis-Benz ab 28.393 Euro zu kaufen.  © Mercedes-Benz
Porsche 718 Boxster
Porsche 718 Boxster: Zwar kämpft Porsche weiterhin für den Verbrennungsmotor, aber überleben wird der langfristig wohl nur im 911. Boxster und Cayman werden 2025 erst auf Wunsch, später wohl grundsätzlich elektrifiziert. Dabei bieten gerade die Versionen mit Sechszylinder-Boxer fast schon elektrische Tugenden wie Laufruhe und Durchzugskraft – bei (für Sportwagen) hoher Reichweite und geringem Gewicht. Aktueller Preis: ab 60.061 Euro. © Daniel Wollstein/Porsche
Jeep Wrangler
Jeep Wrangler: Als purer Verbrenner ist die Off-Road-Ikone schon jetzt nicht mehr lieferbar. Der Plug-in-Hybrid wird so lange laufen, wie er darf, aber den Sprung in die Elektro-Ära nicht schaffen. Ein Nachfolger mit Akku dürfte ähnlich modernisiert daherkommen wie der aktuelle Land Rover Defender, aber dank seiner E-Motoren immerhin überragende Gelände-Eigenschaften bieten. Mit 77.500 Euro ist der Klassiker mittlerweile zum Luxus-Auto geworden. © Stellantis
VW Golf Cabrio
VW Golf Cabrio: Im Grunde vermissen wir ihn jetzt schon, nämlich seit 2016. Der offene VW T-Roc kann den Charme des offenen Kompaktwagens, der seine Karriere als „Erdbeerkörbchen“ mit Henkeln startete, nicht ersetzen. Das wird wohl auch für ein elektrisches Cabrio auf Basis des VW ID.3 gelten – wenn ein solches überhaupt kommt, was angesichts der schwächelnden Nachfrage für offene Autos eher zweifelhaft ist. © VW
Fiat 500
Fiat 500: Während die aktuelle Version des Kleinwagens ausschließlich als Elektroauto produziert wird, ist auch der etwas kleinere Vorgänger derzeit noch bestellbar. Im Stellantis-Konzern ist dessen Aus aber beschlossen. Dabei ist gerade die sparsame Hybrid-Version mit 70 PS ein ökologisch sinnvolles Angebot etwa für jene, die partout kein Elektroauto möchten – etwa Städter, die keine schnelle Lade-Möglichkeit haben. Noch ist der Verbrenner ab 15.501 Euro bestellbar. © Stellantis
Mercedes-Benz SLC 300
Mercedes SLC: Der kompakte Roadster startete – als erstes Cabrio mit Falt-Hardtop – unter dem Namen SLK. Nun beendete nicht der Elektro-Boom, sondern die Nachfrage-Flaute seine Karriere als Frauenversteher. Im künftigen Luxus-Stromer-Portfolio von Mercedes sind solche gerade noch bezahlbaren Fahrspaß-Modelle schon gar nicht vorgesehen.  © Mercedes-Benz
Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracán: Die italienische VW-Tochter sperrte sich lange gegen die Elektrifizierung, aber kommt natürlich auch nicht drumherum. Der pure, weder von Hybrid noch Turbo verwässertre V10-Saugmotor des Huracán wird seinen Platz als einer der Höhepunkte des Verbrenner-Zeitalters bekommen. Seine 640 PS würden Elektromotoren zwar mit deutlich weniger Aufwand erreichen, aber sei´s drum: Dass es solche Autos nicht mehr geben wird, ist ebenso vernünftig wie schade. Preis: ab 190.274 Euro. © Charlie Magee
BMW Z4
BMW Z4: Ja, er lebt noch! Anders als Mercedes-Benz führt BWM seinen Mittelklasse-Roadster weiter, eine Kooperation mit Toyota machts möglich. Doch auch wenn BMW weiter Verbrenner bauen will, ist ein Nachfolger alles andere als gesichert. Wenn wir uns irren und es künftig einen Z4 mit (wie bei BMW üblich) Verbrenner- und Elektro-Option geben wird: umso besser. Wer sich darauf nicht verlassen mag, muss mindestens 46.200 Euro investieren. © BMW
Tina Ruland auf Opel Manta
Opel Manta: Eigentlich hatten wir den Manta ja schon als Eighties-Unikum abgehakt. Dann weckte Opel mit der Ankündigung eines elektrischen Mantas die Fantasie: Ein zweitüriges, leichtes Coupé, mit genügend Reichweite für den Ausflug in die Diskothek (so hießen Clubs früher) und zum Baggersee, das wäre doch ein schönes Stück Anarchie zwischen all den effizienten, vernünftigen Stromern. Doch heraus wird wieder nur das übliche Akku-SUV kommen, an das ein Marketing-Genie den Manta-Schriftzug klebt. Umso mehr werden wir den Echten vermissen. © Rights Managed/Imago

Zudem enthalten Winterscheibenreiniger zur Gefrierpunktabsenkung Alkohole wie Ethanol und Glykole. In der Regel gibt es auch Winterscheibenreiniger-Konzentrate, diese sind meist günstiger als Fertigmischungen und werden vor der Anwendung mit Wasser verdünnt. „Das erhöht die Reinigungswirkung wie auch die Ergiebigkeit“, erklärt die Dekra.

Scheibenwischerflüssigkeit wechseln: Reiniger nicht mischen

Wichtig ist dabei jedoch, dass auf die korrekte Mischung mit Wasser geachtet wird, damit die angegebenen Frostschutzwerte erreicht werden. Deshalb sollte der Winterscheibenreiniger auch nicht auf den noch im Tank befindlichen Sommerreiniger aufgefüllt werden.

Denn wenn der Sommerscheibenreiniger einfriert, wird die Frontscheibe nicht richtig gereinigt. Außerdem könnte es durch die Ausdehnung des Wassers beim Gefrieren zu Schäden am Scheibenwaschsystem des Autos kommen. So sind etwa Risse an Kunststoffschläuchen und Leitungen oder am Vorratsbehälter möglich.

Scheibenwischerflüssigkeit wechseln: Selbst angerührte Mittel können Schäden verursachen

Die Dekra rät zudem auch davon ab, im Winter auf selbst angerührte Frostschutzmittel zu setzen. Der Grund: Für den Gefrierschutz ist der Einsatz von Lösungsmitteln notwendig. Zudem muss der Reiniger auch materialverträglich sein. Sonst könnten beispielsweise Quellungen beziehungsweise Mattierungen am Lack oder Risse an Kunststoffscheinwerfern aus Polycarbonat entstehen. (Mit Material der dpa)

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