Erster Eindruck

Skoda Octavia – eine Oktave besser

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Uwe Fajga mit dem aufgefrischten Skoda Octavia beim ersten Test.

Der Octavia ist das Herzstück von Skoda. Seit 1996 wurden mehr als fünf Millionen Exemplare von der Kompakt-Limousine sowie dem Kombi verkauft. Nun hat der Bestseller ein neues Gesicht und ein neues Herz.

Jetzt fährt die dritte, überarbeitete Generation des tschechischen Bestsellers vor: mit frischem Gesicht, zusätzlichen Assistenten und neuem Infotainment. In einem ersten Fahrtest haben wir den neuen Skoda Octavia, der ab 17.450 Euro zu haben ist, unter die Lupe genommen.

Design

Am auffälligsten an dem 4,60 Meter langem Kompaktauto ist das neue Gesicht mit den Doppel-Scheinwerfern – wie einst bei der alten Mercedes E-Klasse. Das Abblendlicht ist außen, das Fernlicht innen, spitz zum Kühlergrill zulaufend. Auf Wunsch gibt es hier Voll-LED-Technik. Die ist auch für die neuen Heckleuchten mit C-förmigen Bremslichtern erhältlich.

Skoda Octavia Interieur

Raumgefühl und Übersichtlichkeit sind bei neuen Skoda Octavia top. Dazu erhöhen neue Bezüge und Blenden sowie eine Ambientebeleuchtung mit zehn Farben den Wohlfühlfaktor. Die Kombi-Instrumente sind nach wie vor analog. Geblieben ist auch die alte Handbremse mit Griff. Vorne und hinten genießen die Insassen auf den hervorragenden Sitzen mit gutem Seitenhalt eine großzügige Bein-, Ellenbogen- und Kopffreiheit. 

Das Gepäckraumvolumen der Limousine liegt bei 590 Liter (1580 Liter bei umgeklappter Rückbanklehne). Beim Kombi sind es 610 Liter, die bis zu 1740 Liter erweiterbar sind. 

Nicht fehlen dürfen natürlich neue Skoda-typische Gimmicks: Die Kofferraumbeleuchtung ist als Taschenlampe herausnehmbar. In der Mittelkonsole gibt es einen Flaschenhalter, in dem man PET-Flaschen mit nur einer Hand öffnen kann. Hinten befinden sich zwei Klapptische sowie zwei USB-Anschlüsse und ein 220-Volt-Anschluss.

Assistenzsysteme

Neu und aufpreispflichtig sind City-Notbremssystem bis 60 Stundenkilometer mit vorausschauendem Fußgängerschutz, Totwinkelwarner, Ausparkhelfer mit Querverkehrswarner sowie ein selbst lenkender Anhänger-Assistent.

Skoda Octavia Cockpit.

Infotainment

Dem Octavia wurden moderne bis 9,2 Zoll große Touch-screen-Bildschirme und zahlreiche neue Infotainment-Angebote spendiert. Zudem Internet und ein schnelles übersichtliches Navi.

Motoren

Neun bis zehn Prozent sparsamere Motoren stehen zur Auswahl: vier TSI-Benziner, vier TDI-Diesel zwischen 86 und 184 PS, sowie eine CNG-Variante für Erdgasbetrieb (110 PS). Für den 150 PS starken TDI Motor mit Allradantrieb wird erstmals auch für den Octavia das 7-Gang-DSG-Getriebe angeboten (ab 31.090 Euro). In knapp acht Sekunden sprintet unser Test-Octavia damit auf Tempo 100. Die von Skoda ausgewiesenen 4,3 Liter Verbrauch pro 100 Kilometer sind jedoch Utopie – wir lagen im Schnitt um rund zwei Liter darüber.

Mitte des Jahres gibt’s für den Skoda Octavia auch den neuen 1,5-Liter-TSI mit 150 PS aus dem neuen Golf – der verbraucht tatsächlich nur 5,9 Liter auf 100 Kilometer.

Eine echte Sportskanone ist der Skoda Octavia RS 245. Das aufgemotzte 245-PS-Top-Modell feiert Premiere auf dem Autosalon in Genf.

Die Familienautos des Jahres 2016

Uwe Fajga

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