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Mineralölsteuer und Co.

So setzt sich der Benzinpreis zusammen

Der Preis für einen Liter Benzin hat verschiedene Bestandteile. Foto: Boris Roessler/dpa
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Der Preis für einen Liter Benzin hat verschiedene Bestandteile. Foto: Boris Roessler/dpa

Dass ein Liter Benzin meist deutlich mehr als ein Euro kostet, hält so mancher Autofahrer für zu teuer. Doch wem kommen die Einnahmen aus dem Kraftstoff eigentlich zugute und wie sind die verschiedenen Anteile an einem Liter Benzin verteilt?

Berlin (dpa) - Der Spritpreis an der Tankstelle setzt sich aus mehreren Posten zusammen, wobei Steuern den größten Anteil ausmachen. Je Liter Benzin werden festgeschriebene 65,45 Cent Mineralölsteuer fällig, für Diesel 47,04 Cent.

Außerdem schlägt die Mehrwertsteuer mit 19 Prozent zu Buche. Dazu kommen neben dem Produkteinstandspreis sogenannte Deckungskosten - diese Summe deckt die Kosten der Konzerne und ihren Gewinn ab.

Im Juli 2017 mussten Autofahrer für einen Liter Super laut Mineralölwirtschaftsverband im Schnitt 133,02 Cent pro Liter zahlen. Ein Liter Diesel kostete im Schnitt 110,80 Cent.

Der Preisvorteil für Diesel kommt durch unterschiedliche Mineralölsteuersätze zustande. Bis Mitte der 1980er Jahre wurden Benzin und Diesel noch nahezu gleich besteuert. Danach stieg die Abgabe auf Benzin deutlich stärker.

Die Subventionierung von Diesel kam ursprünglich vor allem dem Transportgewerbe zu Gute: Nutzfahrzeuge und der gewerbliche Lkw-Verkehr sollten aus wirtschaftlichen Gründen weniger stark besteuert werden. Diesel-Pkw spielten damals noch keine große Rolle.

Finanzministerium zum Benzinpreis

ADAC zum Benzinpreis

Mineralölwirtschaftsverband zum Benzinpreis

Steuervergünstigung für Dieselkraftstoff

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