Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Für Kompakte und Kleinwagen

Sommerreifen-Test: Ein Drittel „gut“, Zweitmarken stark

Sommerreifen Test Reifen Kleinwagen Kompaktwagen
+
Wechselstimmung: Insgesamt 34 Autoreifenmodelle hat der ADAC ausführlich unter die Lupe genommen.

Bald steht für viele Autos wieder der Wechsel auf Sommerreifen an. Wer neue braucht, hat die Qual der Wahl. Der ADAC hat Reifen für kompakte Autos und Kleinwagen geprüft.

München - Gute Nachrichten für alle, die neue Sommerreifen brauchen. Viele Modelle konnten in einem ADAC-Test überzeugen. Der Autoclub hat insgesamt 34 Modelle untersucht. Dabei schnitt rund ein Drittel (11) „gut“ und zwei Drittel (22) „befriedigend ab“. Der schlechteste Reifen bekam mit der Note 2,6 nur ein „ausreichend“.

Getestet wurden 18 Reifen zwischen 81 und 168 Euro für Kompaktautos in der Dimension 215/60 R16 und 16 Modelle für Kleinwagen von 64 bis 107 Euro in der Dimension 185/65 R15.

Gut im Nassen und im Trockenen - und lange haltbar

Ein guter Sommerreifen muss laut ADAC Haftung sowohl auf nassen als auch trockenen Straßen bieten und möglichst wirtschaftlich sein. Da einige Prüfkriterien ganz unterschiedliche Anforderungen an die Reifen stellten und so im Konflikt zueinander stehen, konnten nur ausgewogene Modelle im Test überzeugen.

Bei den Kleinwagen liegen sechs Modelle mit „gut“ vorn. Das sind der „Goodyear EfficientGrip Performance 2“ für 98 Euro (Note 2,0), der „Bridgestone Turanza T005“ für 94 Euro (2,1) und der „Michelin Primacy 4“ für 107 Euro (2,1).

Neben dem „Pirelli Cinturato P1 Verde“ (90 Euro/2,3)und dem „Dunlop Sport BluResponse“ (97 Euro/2,5) konnte auch Giti aus Singapur mit dem „GitiSynergy H2“ (92 Euro/2,5) ein „gut“ erreichen.

Die einzelnen Modelle unter der Lupe

Mit der höchsten Laufleistung konnte der Goodyear die Tester überzeugen. Der Reifen eignet sich speziell für Vielfahrer. Die Modelle von Pirelli und Bridgestone können Spitzenwerte in den Trocken- beziehungsweise Nass-Eigenschaften vorweisen.

Auch der Michelin konnte hier gute Leistungen zeigen, ebenso beim Verschleiß. Der ADAC attestiert ihm insgesamt eine große Ausgewogenheit. Dunlop und Giti erreichen in diesen Disziplinen gerade noch gute Ergebnisse.

Modelle für die Kompaktklasse im Fokus

Bei den Kompaktreifen, wie sie auch an kompakte SUV passen, schneiden fünf Modelle „gut“ ab. Das sind der „Continental PremiumContact 6“ für 163 Euro (Note 2,1), der „Michelin Primacy 4“ für 168 Euro (2,1), der „Bridgestone Turanza T005“ für 149 Euro (2,2), der „Dunlop Sport BluResponse“ für 152 Euro (2,4) und der „Toyo Proxes Comfort“ für 114 Euro (2,5).

Keine wirklichen Schwächen

Diese Reifen leisten sich laut ADAC in keinem der Hauptkriterien Schwächen. Im Trockenen waren die Tester besonders von dem Michelin und dem Bridgestone überzeugt, bei Nässe konnte der Continental die besten Noten holen. Bei Verschleiß und Spritverbrauch hebt der ADAC den Michelin hervor.

Vom mit 81 Euro billigsten Modell raten die Experten ab. Es hat „deutliche Schwächen“ bei den Sicherheitskriterien und erhält nur die Note „ausreichend“ (3,7) - als einziger der 34 Reifen.

Viele Zweitmarken liefern solide Ergebnisse

Billiger ist gleich schlecht? Das kann man nach dem ADAC-Test so nicht sagen. Insgesamt konnten nämlich nicht alle Modelle der sogenannten Premiummarken immer überzeugen. Einige günstigere Zweitmarken sind eine gute Alternative. Das zeigen unter anderem die stabilen Ergebnisse bei vielen Modellen (22) mit „befriedigend.“

Bei der Auswahl der Produkte gibt der ADAC folgende Aufteilung an: Premiummarken (60 Prozent), günstigere Zweitmarken der großen Hersteller (30) sowie „Budgetmarken (10)“. So spiegele der Test zusätzlich das reale Kaufverhalten auf dem Markt wider. dpa

Kommentare