Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gefahr für Mensch und Tier

Tempo runter bei Krötenwanderung

Tempo runter bei Krötenwanderung
+
Riskantes Tandem: Gehen paarungsbereite Kröten auf Wanderschaft, droht ihnen auf so mancher Straße ein jähes Ende.

Die milderen Temperaturen sorgen dafür, dass bereits erste Frösche und Kröten ihr Winterquartier verlassen und zu ihren Laichgewässern wandern. Auto- und Motorradfahrer gehen besser vom Gas.

Berlin (dpa/tmn) - In den kommenden Wochen fahren Auto- und Motorradfahrer besser noch vorsichtiger. Besonders auf naturnahen Routen gilt: Fuß vom Gas. Zigtausende Amphibien wie Frösche und Kröten sind dann täglich meist in der Dämmerung auf den Straßen unterwegs, informiert der Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

Steigt das Thermometer nachts auf plus fünf Grad und mehr, zieht es die Tiere zur Paarung an ihre Laichgewässer. Dabei kreuzen sie oft auch Straßen. An manchen Stellen warnen Hinweistafeln vor solchen Gefahrenzonen, oft verbunden mit Tempolimits.

Der ADAC rät, extrem langsam zu fahren und zu versuchen, den Tieren auszuweichen. Dabei ist aber stets auf den entgegenkommenden und nachfolgenden Verkehr achten. Durch bereits überfahrene Tiere kann sich ein für Auto- und Motorradfahrer extrem rutschiger Schmierfilm bilden - Bremsmanöver seien darauf wie auf Eis.

Auch ohne direkt überfahren zu werden, können die Tiere qualvoll verenden. Durch schnelles Vorbeifahren erzeugter Luftdruck kann innere Organe platzen lassen. So appelliert der Nabu an Autofahrer, nicht schneller als maximal 30 km/h auf Amphibienwanderstrecken zu fahren.

Nicht nur die Tiere sind in Gefahr, manchmal sind Naturschützer vor Ort im Einsatz, die den Tieren etwa in Eimern über die Straße helfen. Von Rettungsversuchen in Eigenregie sollten Autofahrer und Biker Abstand nehmen. Das könne besonders in der Dämmerung auf der Landstraße lebensgefährlich sein, so der ADAC.

© dpa-infocom, dpa:210218-99-498380/2

Nabu-Seite zum Wandergeschehen der Kröten

Kommentare