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Vermeintliche E-Auto-Schwachstelle

Tesla: Trotz 14 Stunden im Mega-Stau hielt der Akku durch

Ein Tesla Model 3 wird an einem Supercharger aufgeladen
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Der Akku eines Elektroautos entleert sich bei kalten Temperaturen schneller – oder doch nicht?

Mit einem Elektroauto im Stau stehen und das auch noch im Winter? Was nach einem Albtraum klingt, hat ein Tesla-Besitzer problemlos überstanden.

In den USA hat im Januar ein Mega-Stau für Aufruhr gesorgt. Aufgrund eines Schneesturms standen unzählige Autos in einem rund 77 Kilometer langen Stau auf der Interstate 95 im Staat Virginia. Erst nach mehr als 24 Stunden löste er sich allmählich auf. Die Washington Post veröffentlichte daraufhin einen Kommentar, in dem argumentiert wurde, dass der Stau viel schlimmere Ausmaße hätte annehmen können, wenn es sich bei allen Fahrzeugen um Elektroautos* gehandelt hätte. Schließlich würden die Akkus nicht so lange durchhalten, vor allem nicht bei den niedrigen Temperaturen. Ein Tesla-Fahrer, der selbst 14 Stunden in dem berüchtigten Stau festsaß, hat sich über diese Behauptung empört und behauptet, er sei sogar froh darüber gewesen, in einem E-Auto gesessen zu haben.

Lesen Sie auch: Über 800 Kilometer mit einer Ladung: Dieses E-Auto lässt Tesla & Co. alt aussehen.

Mit einem Tesla im Mega-Stau: Akku-Laufzeit überrascht

Dan Kanninen ist Fahrer eines Tesla Model 3 Standard Range Plus. In einem Blog-Beitrag auf der Seite zeta2030.org zählte er die Vorteile seines Elektroautos im Stau auf. Darin schreibt er: „Während andere Fahrer Benzin verbrannten und ihre Motoren laufen ließen, um sich warm zu halten, leitete mein EV die Energie auf intelligente Weise ausschließlich zur Temperaturregulierung – ich musste nicht ineffizient Treibstoff verbrennen, um meinen gesamten Motor anzutreiben.“ Kanninen habe sich zu keinem Zeitpunkt Gedanken darüber machen müssen, wie viel Strom sein Elektroauto noch hatte. „Ich wusste genau, wie viel Strom mein Elektroauto verbrauchte, wie viel Energie noch in der Batterie war und wie weit ich noch fahren konnte," so Kanninen.

Beide Fahrtrichtungen der I-95 in Virginia waren aufgrund eines Schneesturms gesperrt.

Auch, dass die Batterien von Elektroautos im Winter schneller den Geist aufgeben, verbannt er ins Reich der Mythen. Kanninen verweist dabei auf einen Extremtest, bei dem ein Tesla im kalten Norwegen sogar ganze 72 Stunden durchhielt. Dennoch stimmt es nicht, dass die Kälte Elektrofahrzeugen überhaupt nichts ausmacht. Laut ADAC und anderen Experten reduziert sich die Leistung zwischen 10 und 30 Prozent. Doch ganz so anfällig, wie sie von vielen Menschen wahrgenommen werden, sind sie wohl nicht, wie Dan Kanninen beweist. Sein Auto habe nach dem Stau noch immer eine Reichweite von über 80 Kilometern übrig gehabt. (ök) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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