Bei Panne oder Unfall

Verkehrsminister wollen Warnwesten-Pflicht

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In vielen europäischen Ländern ist das Mitführen als auch der Gebrauch einer Warnweste nach Panne oder Unfall Pflicht.

Flensburg - Bis jetzt gibt es in Deutschland für Autofahrer noch keine Mitnahmepflicht für Warnwesten. Das wollen die Verkehrsminister der Länder jetzt ändern.

Österreich, Italien sowie Spanien und weiteren EU-Ländern gehört eine Warnweste ins Auto, sogar Geldbußen sind möglich. 90 Euro müssen Autofahrer beispielsweise in Frankreich blechen, wenn eine reflektierende Sicherheitsweste auch für die Insassen fehlt.

Die vorgeschriebenen Warnwesten müssen rot, gelb oder orangefarben sein und das europäische Kontrollzeichen EN 471 tragen. Diese Warnwesten sind auf der Innenseite mit einem Aufnäher gekennzeichnet.

Jetzt wollen die Verkehrsminister der Länder auch eine Warnwestenpflicht einführen. Darauf einigten sie sich nach auf der Verkehrsministerkonferenz in Flensburg.

Demnach sollen Autofahrer die Westen künftig etwa in Autos, Wohnmobilen oder Lastwagen mit sich führen und sie im Fall einer Panne oder eines Unfalls überziehen. Das Bundesverkehrsministerium wird gebeten, einen Umsetzungsvorschlag zu erarbeiten. Zudem soll das Bußgeld bei Schwarzfahrten in Bus und Bahn von 40 auf 60 Euro erhöht werden.

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Bereits am ersten Konferenztag war bekanntgeworden, dass die Minister am Verbot von mobilen Blitz-Warngeräten für Autofahrer festhalten.

dpa

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