Verkehrssünder: Im Norden gibt es mehr 

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Die meisten Punkte im Verkehrszentralregister fuhren 2009 die 22- bis 28-Jährigen sowie die 36- bis 47-Jährigen ein.

Parkknöllchen oder ein Bußgeldbescheid? Nicht jeder Verstoß führt zu einem Eintrag in die Verkehrssünderdatei. Doch in manchen Ländern gibt es erstaunlich viele Verkehrssünder. 

Es ist nach Mecklenburg-Vorpommern das Land mit der geringsten Bevölkerungsdichte, hat aber die meisten Verkehrssünder: In Brandenburg ist nahezu jeder zehnte Einwohner im vergangenen Jahr mit einem Verkehrsdelikt auffällig geworden.

Auf 1.000 Bürger kamen dort 100 Verkehrssünden, heißt es einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion zu diesem Thema. An zweiter Stelle steht Bremen mit 80 Delikten auf 1.000 Einwohner.

Am bravsten sind die Sachsen-Anhaltiner unterwegs: Dort gab es nur 27 Delikte auf 1.000 Einwohner. Wie aus der am Dienstag vom Bundestag veröffentlichten Anfrage weiter hervorgeht, hat Thüringen den dritten Rang in der Liste inne. Auffällig diszipliniert waren hingegen noch Berlin (36 auf 1.000 Einwohner) und das Saarland (40). Der Schnitt lag demnach bei 55 Verkehrsdelikten auf 1.000 Einwohner.

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Die meisten Verkehrstoten gab es im vergangenen Jahr in Bayern mit 784, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 620. Bezogen auf die Einwohnerzahl lag in dieser Negativstatistik jedoch Mecklenburg-Vorpommern mit 93 Toten je eine Million Einwohner vorn. Brandenburg verzeichnete 80 Verkehrstote auf eine Million Einwohner.

Dem sogenannten Idiotentest mussten sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 106.082 Menschen unterziehen. Davon fielen 38.475 durch, 53.896 bestanden den Test, und knapp 14.000 mussten zur Nachschulung. Die meisten Punkte im Verkehrszentralregister fuhren 2009 die 22- bis 28-Jährigen sowie die 36- bis 47-Jährigen ein. Die Zahl der Personen mit mindestens einem Punkt im Verkehrszentralregister betrug 7,2 Millionen.

DAPD 

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