Viele haben noch nie die Kfz-Versicherung gewechselt

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Berlin - Autobesitzer wechsen nur selten die Kfz-Versicherung: Dabei wünschen sich viele mehr Leistungen. Worauf sie sonst noch achten solten:

Autobesitzer wechseln nur selten die Kfz-Versicherung: Jeder zweite private Halter (51 Prozent) hat das noch nie getan. Das geht aus einer Forsa-Umfrage hervor. In Ostdeutschland hat immerhin jeder dritte Befragte (33 Prozent) in den letzten zehn Jahren mindestens zweimal den Versicherer gewechselt. Im Auftrag des Versicherers Generali wurden 1000 Autobesitzer befragt.

Der Großteil der Fahrzeughalter in Deutschland (89 Prozent) will auch in diesem Jahr nicht die Kfz-Versicherung wechseln. Für Wechselwillige ist der 30. November der Stichtag zur Kündigung ihrer alten Police.

Geht es um Zusatzleistungen der Versicherung, wünschen sich 81 Prozent der Autofahrer vor allem einen Rabattschutz. Das bedeutet, dass sie bei einem Schaden nicht sofort zurückgestuft werden. Auch die Übernahme von Organisation und Kosten bei Pannen und Unfällen (63 Prozent) sowie die Bezahlung von Reparaturen auch nach Garantieende (62 Prozent) stehen hoch im Kurs .

Sparen bei der Kfz-Versicherung

Wer beim Abschluss einer Kfz-Versicherung Geld sparen will, sollte genau angeben, welche Personen das Auto fahren. Denn die Versicherung wird meist teurer, wenn der Kreis der Fahrer nicht eingeschränkt wird, erklärt das Verbraucherportal Toptarif.de. Mit höheren Beiträgen müsse vor allem für junge Erwachsene unter 23 Jahren gerechnet werden. Denn wegen ihrer geringen Fahrpraxis gelten sie als stärker unfallgefährdet. Zum Jahresende können viele Fahrzeughalter den Versicherer wechseln: Bei den meisten ist der 30. November der Stichtag für die Kündigung.

Die Kfz-Versicherung wird 2012 für viele Halter teurer: Im Schnitt erhöhen sich die Tarife um 9 Prozent, wie eine Erhebung des Onlineportals Geld.de ergeben hat. Einige Tarife verteuern sich sogar um bis zu 14 Prozent. Das Portal hatte 6000 Kfz-Tarife in den 120 größten deutschen Städten verglichen. Dabei wurden vier Modellrechnungen zugrunde gelegt.

dpa

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