Elektromobilität bei BMW Unterberger

Nachhaltigkeit und Mobilität - Die Marke "BMW i"

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Zahlreiche Zuhörer informierten sich über die Themen Elektromobilität und Nachhaltigkeit

Rosenheim - Seit 1. März stehen bei BMW Unterberger die Elektromodelle i3 und i8 offiziell im Schauraum. Jetzt konnten sich Interessierte über die Hintergründe der Fahrzeuge informieren.

"Nach dem Jahrhunderthochwasser hatten wir eine schwierige Zeit", berichtet Gerhard Unterberger, der geschäftsführende Gesellschafter von Unterberger Automobile am Donnerstag. Dank des unermüdlichen Einsatzes seiner Mitarbeiter habe man aber bereits nach kurzer Zeit den Betrieb in Rosenheim wieder aufnehmen können. Einen neuen Meilenstein stelle nun die Aufnahme der neuen i-Modelle des Premium-Herstellers BMW in das Programm des Autohauses dar.

Zusammen mit der Umgestaltung der Verkaufsräume hätten sich auch die Strukturen im Autohaus geändert, so Robert Seebacher, der Geschäftsführer der Unterberger-Filiale in Rosenheim. Unter Zuhilfenahme der neuen Medien verfüge nun jeder Verkäufer über eine eigene Seite, auf der die gesamte Palette der unterschiedlichen Fahrzeugmodelle präsentiert und dem Kunden näher gebracht werden kann. Seit dem 1. März habe man nun schließlich auch die Elektromodelle BMW i3 und i8 vor Ort im Haus stehen.

Elektromobilität und Nachhaltigkeit

Nach einer kurzen Video-Präsentation zur Entstehung der "i-Philosophie" ging Oliver Venohr, zuständig für den Vertrieb bei BMWi Deutschland, auf die Entstehungsgeschichte der Marke und die Themen Elektromobilität und Nachhaltigkeit beim Bau der neuen Modelle ein.

Adolf Dinglreiter (li.) und Robert Seebacher beim Vortrag bei BMW Unterberger am Donnerstag Abend.

Wie auch beispielsweise die analoge Fotographie habe sich die Mobilität in den vergangenen Jahren drastisch verändert, so Vonohr zu Beginn seines Vortrags. Nach umfangreichen Marktanalysen und der Beobachtung globaler Trends habe sich der Autohersteller entschieden, das Thema Elektromobilität von Grund auf neu anzugehen. Besonders auch die strengen Regularien in immer mehr Innenstädten in Bezug auf die CO2-Emissionen hätten zu einem grundlegenden Umdenken bei den Entwicklern und Ingenieuren geführt.

Also habe BMW entschieden, die Entwicklung der i-Reihe von Null an neu zu beginnen. Im Zuge der Umstellung auf die Antriebskonzepte der Zukunft verfolge BMW zwei grundlegende Vorgehensweisen: Evolution und Revolution.

So gehe der Trend aktuell bei den Verbrennungsmotoren eher hin zu kleineren Maschinen, erklärt Oliver Venohr. Statt kraftstrotzender Triebwerke würden immer mehr Vier- beziehungsweise Sechszylinder-Motoren verbaut. Bei der i-Reihe gehe man hingegen komplett neue Wege. Das Thema Nachhaltigkeit, ein Grundsatz bei der Entwicklung, stehe dem Premium-Gedanken dabei aber keinesfalls im Weg, betonte Venohr. Neben den neu-entwickelten Elektromotoren aus eigener Herstellung, ging das kleine Projekt-Team auch bei den verwendeten Materialien völlig neue Wege. Karbon aus industrieller Fertigung, recycelte PET-Kunststoffe und Aluminium oder Kenaf, eine subtropische Pflanze, deren Fasern bei der Verkleidung der Armaturen und Türverkleidung zum Einsatz kommen, führten zu Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette.   

Bilder von der Präsentation am Donnerstag

Elektromobilität by BMW: Der i3 und i8

Vor der Serienreife absolvierten unterschiedliche Elektromodelle und Testfahrzeuge insgesamt 20 Millionen rein elektrische Kilometer, verteilt auf dem gesamten Erdball. Das im Zusammenhang mit der Elektromobilität immer wieder angesprochene Problem mit der geringen Reichweite im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren relativierte Oliver Venohr nachdrücklich. Mit einer durchschnittlichen Reichweite von rund 150 Kilometer mit komplett aufgeladenen Batterien, seien die Elektroautos von BMW durchaus für den alltäglichen Einsatz uneingeschränkt tauglich. "Die meisten Menschen nutzen ihr Auto täglich für rund 40 bis 50 Kilometer", so Venohr. Selbst kleinere Umwege oder unplanmäßige Vorkommnisse könnten so jederzeit in Kauf genommen werden.

Insgesamt könnten die Fahrer von BMW i3 und i8 mittlerweile auf rund 5.000 Ladepunkte in ganz Deutschland zurückgreifen. Selbstverständlich biete der Hersteller zu den Fahrzeugen auch ein umfangreiches Servicepaket an. So können die Besitzer der Elektroautos bei Bedarf auch leihweise auf konventionelle Fahrzeuge zurückgreifen, sollten doch einmal längere Strecken am Stück zu bewältigen sein.

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