Sehnsucht nach dem Erdbeerkörbchen

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Der alte Überrollbügel am Golf Cabrio ist passé. Der Fahrspaß ist geblieben, doch die großen Gefühle fehlen

Keine Spur mehr vom Erdbeerkörbchen. Vorbei die Zeiten, als man über das Golf Cabrio wegen seines Überrrollbügels spottete und zugleich den frischen Früchtchen im Inneren hinterhersah.

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Vom Erdbeerkörbchen zum neuen Golf Cabrio

Aus dem VW ist ein solides Frischluftmobil geworden, voller Technik, tollen Oberflächen und bequemen Sitzen. Nur die Emotionen – die wollen sich nicht so richtig einstellen. Aber die Moderne hat Vorteile: In nur neun Sekunden öffnet sich das Stoffdach. Dank der Sitzheizung lassen sich auch frostige Temperaturen prima ertragen. Und weil der Kompakte über ein dickes Hinterteil verfügt und der Fahrer relativ tief sitzt, kann frau auch ein zapfiger Fahrtwind schnuppe sein. Nur auf der schmalen Hinterbank möchte man nicht sitzen. Sie eignet sich prima als Ablagemöglichkeit, für die man angesichts des knapp bemessenen Kofferraums irgendwann dankbar ist. Dessen Einfüllluke ist übrigens sehr eng – schnell holt man sich hässliche Kratzer.

Oben ohne - VW Golf Cabrio

Fahren macht richtig Spaß: Das von uns getestete Topmodell, der 2.0 TSI mit 210 PS, passiert mit einem maximalen Drehmoment von 280 Nm in 7,3 Sekunden die 100 km/h-Marke. Die Kurvenlage ist super, doch bloß nicht übertreiben! Sonst bleibt hinteren Passagieren nur der Griff zur Tüte. Schwindlig kann es einem auch beim Preis werden: Der Top-Freiluftspaß kostet ab 30.695 Euro.

Fazit

Solides Cabrio. Fahrspaß groß, doch der Kultstatus ging flöten. Ein letzter Gruß ans Erdbeerkörbchen.

K.B.

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