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ADAC-Stichprobe

Wartezeit auf Zulassungsstelle: Mit Termin geht es schneller

Bis zu drei Stunden mussten Autohalter in Hamburg auf der Zulassungsstelle warten, wenn sie ohne Termin kamen. Das ergab ein Stichprobe des ADAC. Foto: Jens Büttner/dpa
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Bis zu drei Stunden mussten Autohalter in Hamburg auf der Zulassungsstelle warten, wenn sie ohne Termin kamen. Das ergab ein Stichprobe des ADAC. Foto: Jens Büttner/dpa

Behördengänge können den Bürgern viel Zeit kosten. Das gilt auch für Kfz-Zulassungsstellen. Besonders in den großen Städten sind lange Wartezeiten keine Seltenheit. Einen Vorteil hat, wer sich vorher einen Termin geben lässt.

München (dpa) - Kunden mit Termin kommen bei Kfz-Zulassungsstellen schneller durch. Wer ohne Termin kam, musste bis zu neunmal länger warten als Autofahrer mit Termin, ergab eine ADAC-Stichprobe in zehn Landeshauptstädten.

In Hamburg dauerte es selbst mit Termin durchschnittlich 20 Minuten. Ohne Termin wurde die Geduld der Autofahrer auf die Probe gestellt: Im Mittel kamen sie nach rund drei Stunden an die Reihe. Hamburg hat damit die rote Laterne und bekam die Bewertung «mangelhaft». Am besten war die Zulassungsstelle in Wiesbaden mit der Wertung «gut». Mit Termin betrugen die Wartezeiten durchschnittlich sieben Minuten, 29 Minuten ohne Termin.

Insgesamt mussten Kunden unangemeldet im Schnitt 62 Minuten warten. Dabei mussten sie meist in der normalen Arbeitszeit kommen. Abendöffnungen gab es kaum, samstags waren nur Wiesbaden und Potsdam geöffnet. Die ADAC-Tester hatten Ende vergangenen Jahres in Bremen, Düsseldorf, Dresden, Hamburg, Kiel, Magdeburg, Mainz, München, Potsdam und Wiesbaden jeweils acht Kunden - vier mit Termin und vier ohne - inkognito bei der Ummeldung ihres Autos begleitet.

Erleichterungen verspreche das Projekt «i-Kfz», das im Oktober 2018 deutschlandweit verfügbar sein soll. Damit können Fahrzeuge online zugelassen werden. «In vielen Zulassungsstellen hat man heute immer noch das Gefühl, als lebten wir im Jahr 1980», sagte ADAC-Geschäftsführer Alexander Möller. «Was Verbraucher und Mitarbeiter benötigen, sind schlaue digitale Lösungen für noch besseren Kundenservice.»

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