Neues System ab 2022

Alkohol-Wegfahrsperre: Will die EU uns bald pusten lassen?

EU-Flaggen am Sitz in Brüssel
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Alkoholtests vor Fahrtantritt könnten schon bald Realität sein.

Betrunkene Autofahrer sind laut Statistik in Deutschland für mehr als 200 tödliche Verkehrsunfälle verantwortlich. Die EU will das ändern und bestimmt ab 2022 neue, verpflichtende Assistenzsysteme in Neuwagen. Darunter auch eine Schnittstelle für Alkoholtests. Was halten Autofahrer von der Aussicht auf eine Alkohol-Wegfahrsperre?

München – Alkohol am Steuer hat fatale Folgen. In der EU sterben pro Jahr noch etwa 25.000 Menschen im Verkehr. Das wollen die EU-Mitgliedsstaaten ändern. Daher bekommen alle Neuwagen in der EU ab dem Jahr 2022 einige neue Sicherheits- und Assistenzsysteme wie Notbrems- und Spurhalteassistenten. Für Diskussionen und Aufregung sorgt dabei vor allem ein neue Einrichtung: Eine Schnittstelle zum Anschluss einer Alkohol-Wegfahrsperre.

Sie könnte beispielsweise den Einbau eines Alkoholtests bei Alkoholsündern ermöglichen. Doch manchen Kritikern geht das nicht weit genug: So fordert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft  (GDV) eine allgemeine Pflicht für einen Alkoholtest vor jeder Fahrt. Und wie eine Studie jetzt zeigt, sind wohl auch die Bürger nicht abgeneigt gegen die Idee einer solchen Alkohol-Wegfahrsperre*.

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