Gruppendynamik auf zwei Rädern

Wie Motorradfahren in der Gruppe am besten funktioniert

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Bei einer Gruppen-Tour sollten erfahrene Biker am Anfang und am Ende der Kolonne fahren. Foto: Frank May

Erlebnisreich, aber ohne Risiko - so soll die Motorrad-Tour in der Gruppe werden. Damit das klappt, muss es beim Fahren in einer Kolonne klare Regeln geben.

Köln (dpa/tmn) - Starten Motorradfahrer in einer Gruppe zur Tour, fahren die erfahrensten Biker am Anfang und am Ende der Kolonne. Der Spitzenmann verantwortet die Strecke und wählt die Geschwindigkeit, erläutert der Tüv Rheinland.

Am besten geht er dabei auf der Landstraße nicht über Tempo 80, um die Gruppe beieinander zu halten. Gleich hinter der Spitze sortieren sich Fahranfänger oder diejenigen mit am wenigsten Praxis oder den schwächsten Maschinen ein.

Die vorab festgelegte Reihenfolge behält die Gruppe unterwegs penibel bei und überholt sich nicht gegenseitig. Sie rollt auf geraden Strecken und Autobahnen versetzt, achtet auf ausreichend Sicherheitsabstand.

Abruptes Bremsen oder plötzliche Drehs am Gasgriff meiden die Biker, denn plötzliche Manöver können die Gruppe gefährden. Daher rechtzeitig vor dem Abbiegen blinken und zeitig vor Ortschaften Tempo rausnehmen.

Werden andere Verkehrsteilnehmer überholt, muss jeder individuell sicher gehen, dass die Strecke frei ist und orientiert sich nicht blind am Vordermann. Auf Strecke, Pausen, Tankstopps und nötige Handzeichen hat sich die Gruppe bereits vor dem Start festgelegt.

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