"Die Mutter aller Abenteuer"

"Tajik Rally 2017": Florian aus Wiesmühl und seine Freundin Anja nehmen teil

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"Tajik Rally 2017": Florian aus Wiesmühl und seine Freundin Anja nehmen teil
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Engelsberg/Tirol/Georgien - Das Team HA(TO)BAR ist auf dem Weg nach Duschambe, der Hauptstadt von Tadschikistan. 

Wirf deine Reiseführer und Landkarten ins Klo und mach das Abgefahrenste, das du mit deinem Sommer anstellen kannst“, schreiben die Veranstalter der „Tajik Rally“ auf ihrer Homepage. „Deine Zeit ist gekommen für die Mutter aller Abenteuer!“ Das ließen sich Anja Hartmann, Christoph Toller und Florian Bartl nicht zweimal sagen. Seit Kurzem ist das Oberbayrisch (Chiemgau)-Tirolerische Team unterwegs nach Duschanbe, der Hauptstadt von Tadschikistan.

So kann das auf der Strecke aussehen:

Das Team HATOBAR

Sie nennen sich Team HATOBAR, ein Kunstwort aus den ersten Buchstaben der Nachnamen der drei und sie haben oder besser gesagt hatten das, was man für eine Teilnahme bei der „Tajik Rally“ dringend braucht: eine Schnapsidee. Nach dem Schnaps blieb nur noch die Idee und schließlich kam die Erkenntnis, dass das viel Vorbereitung braucht. Zu diesem Zeitpunkt war es aber schon zu spät für einen Rückzieher: Team HATOBAR hatte sich bereits angemeldet.

"Tajik Rally 2017": Florian aus Wiesmühl und seine Freundin Anja nehmen teil (Bilder)

Sie haben sich

  • ein Auto besorgt,
  • es fit gemacht soweit sie nur konnten, 
  • sich die entsprechenden Visa besorgt und 
  • ein paar Sponsoren geangelt. 

Inwieweit deren Engagement etwas mit dem Schnaps der gleichnamigen Idee zu hat, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.Es ist wohl  das Abenteuer an sich, das alle fasziniert. Damit andere daran teilhaben können, gibt es sogar eine eigene Homepage von Team HATOBAR sowie eine entsprechende Facebookseite.

Sie haben sich richtig Mühe gegeben und kleine Filme gemacht für Sponsoren sowie auch von ihrem "Training":

Die „Tajik Rallye“ 2017

Start war vor einer Woche in Hohenthann in Niederbayern. Es gibt drei verschiedene Routen bis zum Ziel. Von 6.000 bis zu 10.000 Kilometer sind sie lang. Es gibt laut Veranstalter drei ganz einfache Regeln.

  1. Die „Warmduscher not wanted Regel
  2. Die „du bist auf dich allein gestellt Regel
  3. Die „je kleiner desto besser Regel

Da gibt es dann auch noch ein paar Vorgaben zum Gefährt von wegen Baujahr und welche Marken oder Modelle nicht zugelassen sind aber das scheint angesichts des Rufes zum Abenteuer eher zweitrangig, um es hier detailliert aufzuschreiben. Team HATOBAR hat sich einen VW Passat besorgt, der diese Vorgaben erfüllt.

Der erste Schock

Aus familiären Gründen ist aus Team HATOBAR das Team HABAR geworden. In Ungarn mussten die drei Abenteurer umkehren. Christoph Toller wurde dringend bei seiner Familie gebraucht. Eigentlich als dreier Team gestartet, war zuerst klar: sofortige Umkehr und Abbruch. Zurück daheim hat das „TO“ aus HATOBAR aber seine Freunde animiert, noch einmal ohne ihn zu starten.

Ganz so einfach war das nicht, denn im Detail gibt es bei der „Tajik Rally“ natürlich schon mehr als nur drei Regeln. Jetzt sind HABAR wieder unterwegs und nach dem Neustart haben Anja Hartmann und Florian Bartl viel Zeit wett gemacht: In zwei Tagen haben die beiden 2.000 Kilometer Strecke gemacht. Aus der Türkei erreichte die Redaktion von innsalzach24.de eine entsprechende Nachricht: „Wir haben das Gefühl, dass das Abenteuer jetzt erst richtig losgeht.“

Hier ein Auszug aus dem Logbuch von Team HA(TO)BAR zum Anhören:

Rund vier Wochen werden Anja Hartmann und Florian Bartl insgesamt unterwegs sein.

Quelle: chiemgau24.de

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