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Trillerpfeifen, Trommeln, Transparente

2000 Stromtrassen-Gegner protestieren in Oberfranken

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Rund 2000 Menschen haben in Pegnitz am Samstag demonstriert.

Pegnitz - Etwa 2000 Stromtrassengegner aus ganz Bayern sind in Pegnitz auf die Straße gegangen. Ihr Protest galt der Bundesregierung, dem Netzbetreiber - und der Wirtschaft.

Lautstark haben etwa 2000 Menschen im oberfränkischen Pegnitz (Landkreis Bayreuth) gegen die geplante Stromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Bayern demonstriert. Mit Trillerpfeifen und Trommeln bekundeten sie am Samstagabend ihren Unmut über die Pläne des Bundes und des Netzbetreibers Amprion. Aus Ober- und Mittelfranken, der Oberpfalz und Schwaben waren die Trassengegner nach Pegnitz gekommen.

Die Staatsregierung in München hat sich zwar bereits gegen die Trasse ausgesprochen, doch für den Netzausbau verantwortlich ist der Bund. Man wolle mit der Kundgebung der Staatsregierung den Rücken stärken, aber auch an sie appellieren, beim Nein zur Trasse zu bleiben. „Wir hoffen, dass die Politik nicht vor der Wirtschaft einknickt, die sagt, wir hätten die Trasse gerne, damit der Strom billig bleibt“, sagte Markus Bieswanger, Sprecher der Bürgerinitiative „Pegnitz unter Strom“.

Vor einem Jahr hatte der Netzbetreiber Amprion seine Pläne zur Gleichstrompassage Süd-Ost, wie das Projekt offiziell heißt, bekannt gemacht - und seitdem läuft der Protest der Bevölkerung in den betroffenen Regionen. „Der Widerstand ist immer noch aktiv“, betonte Bieswanger.

dpa

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