Blindgänger unschädlich gemacht

250-Kilo-Fliegerbombe in München gefunden

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Die Einsatzkräfte besprechen, wie sie die 250-kg-Bombe entschärfen können.

München - Heikler Job für Bombenentschärfer in München: Die Spezialisten bekamen es auf einer Baustelle nahe dem BMW-Werk mit einem demolierten Blindgänger zu tun. Weil sich der Zünder nicht lösen ließ, musste er auf andere Weise unschädlich gemacht werden.

Eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat am späten Dienstagabend Feuerwehr und Polizei in München in Atem gehalten. Spezialisten sei es schließlich kurz vor Mitternacht gelungen, den beschädigten Blindgänger so weit „unschädlich“ zu machen, dass er gefahrlos habe abtransportiert werden können, berichtete eine Polizeisprecherin.

Der Zünder selbst habe wegen der Beschädigung nicht entfernt werden können. Die Bombe solle daher später auf einem Bundeswehrgelände gesprengt werden, erläuterte die Sprecherin.

Zuvor hatten Einsatzkräfte ein Gebiet im Umkreis von rund 300 Metern um die Bombenfundstelle evakuieren lassen. Da in der Gefahrenzone nur wenige Menschen lebten, hätten nur sechs Anwohner ihre Wohnungen vorübergehend verlassen müssen. Weitere 30 hätten von sich aus bei Freunden oder Bekannten Unterschlupf gesucht.

Nach Angaben der Polizei war die Bombe bei Bauarbeiten auf einer Sportanlage in Nähe der BMW-Fabrik entdeckt worden. Der Blindgänger sei im Erdaushub gefunden wurden. Er sei bereits aufgerissen, der Zünder aber noch scharf gewesen. Die Polizei habe daher Spezialisten zur Entschärfung angefordert. Während der Entschärfung mussten mehrere Straßen gesperrt und der Stadtbusverkehr unterbrochen werden.

dpa

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