Hinter schwedischen Gardinen

9000 Verbrecher sitzen in Bayerns Gefängnissen

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München - Rund 9000 Kriminelle sind derzeit in Bayerns Gefängnissen eingsperrt. Dennoch geht die Zahl der Strafgegefangenen zurück.

Die Zahl der Inhaftierten inBayern ist gesunken. Wie das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Freitag mitteilte, saßen in den 36 Gefängnissen des Freistaats Ende März 9469 Strafgefangene und Sicherungsverwahrte - und damit 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit setzte sich der leicht rückläufige Trend seit 2007 - dem Jahr mit dem bisherigen Höchststand - fort. Die große Mehrheit der Inhaftierten (94,7 Prozent) waren Erwachsene im Alter von mehr als 21 Jahren. 7,1 Prozent waren Frauen und 25,6 Prozent Ausländer.

44,2 Prozent der Gefangenen verbüßten eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. 2,9 Prozent saßen eine lebenslange Haftstrafe ab. 0,5 Prozent befanden sich in Sicherungsverwahrung.

Nicht zur Statistik zählen Untersuchungshäftlinge, Menschen in Jugendarrest, Strafarrest oder Abschiebehaft.

dpa

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