SPD im Umfragetief

CSU hat absolute Mehrheit in Reichweite

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CSU-Chef Horst Seehofer hat derzeit gut lachen.

München - Die CSU steuert zwei Monate vor der Landtagswahl einer Umfrage zufolge auf eine Rückeroberung der absoluten Mehrheit zu. Für die Sozialdemokraten sieht es nicht gut aus.

Zwei Monate vor der Landtagswahl in Bayern kann sich die CSU einer Umfrage zufolge Hoffnungen auf eine absolute Mehrheit machen. Die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Ude fällt danach weiter zurück und die FDP verfehlt den Einzug in das Parlament ebenso wie die Linke und Piraten. Dies ist das Ergebnis einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „infratest dimap“ im Auftrag des BR-Politikmagazins „kontrovers“.

Die Partei von CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer kann danach mit 47 Prozent rechnen. Dies würde für eine absolute Mehrheit der Mandate reichen, denn das potenzielle Dreier-Bündnis aus SPD, Grünen und Freien Wählern (FW) kommt dem BayernTrend zufolge auf 41 Prozent - 18 Prozent für die SPD, 15 Prozent für die Grünen und 8 Prozent für die Freien Wähler. Die FDP würde gegenwärtig mit 3 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag weit verfehlen. Auch die Linke erhielte derzeit nur 3 Prozent.

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Mit den prognostizierten 18 Prozent befände sich die Bayern-SPD auf dem Niveau von 2008, als sie bei der Landtagswahl auf 18,6 Prozent kam - es war das schlechteste Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte. Damit bliebe der erhoffte positive Ude-Effekt aus. Dies zeigt sich auch im direkten Vergleich bei den Bewerbern um das Ministerpräsidentenamt. Bei einer Direktwahl erhielte Seehofer 57 Prozent, Ude 35 Prozent. Seehofer kann danach in der Wählergunst um 6 Prozent gegenüber dem letzten BayernTrend vom Januar 2013 zulegen, während Ude 3 Punkte an Rückhalt verliert.

Für viele Wahlberechtigte ist jedoch die Entscheidung noch offen. So sagen 40 Prozent der Befragten, die sich jetzt schon für eine Partei entschieden haben, dass sich ihre Entscheidung noch ändern könne. Für sieben von zehn CSU-Anhängern und gut die Hälfte der SPD-Anhänger steht die Entscheidung aber schon fest, während die Mehrheit der Anhänger der Grünen und zwei Drittel der Anhänger der Freien Wähler noch nicht sicher sind, ob es bei ihrer gegenwärtigen Parteipräferenz bleibt.

Für den BayernTrend wurden vom Meinungsforschungsinstitut „infratest dimap“ vom 11. bis 15. Juli nach einer repräsentativen Zufallsauswahl 1004 Wahlberechtigte in Bayern befragt.

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dpa

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