Aiblinger Berufsschüler unterstützen Solarhaus

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Studenten Johannes Donaubauer (re.), Andreas Rudolph (2. v. re.) nach einer Haustour mit dem Lehrer Martin Mayer (3. v. re.) und der Klasse Z10a der Berufsschule Bad Aibling auf der Landesgartenschau.

Rosenheim - Bei einem Projekt der Hochschule halfen 50 Berufsschüler aus Bad Aibling. Ihr Solarhauses wird bald auf der Landesgartenschau zu besuchen sein.

In Kürze wird das Solarhaus, mit dem das Studierendenteam der Hochschule Rosenheim beim internationalen Hochschulwettbewerb Solar-Decathlon bester deutscher und europäischer Teilnehmer wurde, auf dem Gelände der Landesgartenschau Rosenheim zu besuchen sein. Beim Aufbau kommt tatkräftige Unterstützung von rund 50 Schülern der 10. Klasse Zimmerer der Berufsschule Bad Aibling: Sie errichten nach Vorgaben der Studierenden die einladende Terrassenlandschaft des Solar-Hauses.

Auf Initiative eines Studierenden der Hochschule Rosenheim hatte sich die Aiblinger Berufsschule zur Mitarbeit im Rahmen der schulischen Ausbildung zum Zimmerer entschlossen. Nach dem ersten Probeaufbau im Vorfeld der Wettbewerbswoche sind die Schüler derzeit wieder gefragt. Auf der Landesgartenschau, wo das Haus am Eingang Mangfallpark Nord steht, bauen sie gerade die Holzterrasse rund um das Solarhaus fertig.

Das Besondere an der Kooperation: Nachwuchs-Ingenieure – die an der Hochschule Rosenheim studieren - haben die Terrasse geplant und Facharbeiter-Nachwuchs – die in der Ausbildung sind - die Planungen ausgeführt: Die fleißigen Berufsschüler zeichnen für den gesamten Zuschnitt und den Aufbau der Terrasse verantwortlich. Insgesamt 4.800 Arbeitsstunden sind in das Projekt geflossen.

Zufrieden zeigt sich Berufsschullehrer Martin Bayer: „Diese Projektarbeit hat mir deshalb so gut gefallen, weil es einfach schön ist, wenn junge Leute aus unterschiedlichen Organisationen so engagiert und reibungslos zusammenarbeiten.“ Lob erhielten die angehenden Zimmerer auch vom studentischen Teamleader für Konstruktion Andreas Rudolph: „Die Zeit war äußerst knapp und große Flexibilität gefragt. Das haben die Jungs gut hingekriegt“.

Pressemitteilung Hochschule Rosenheim

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