Akzenta: Anwälte kämpfen um Gerechtigkeit

Rosenheim - Rund 100 Anleger haben auf der ersten Gläubigerversammlung der insolventen Akzenta AG Schadenersatz gefordert. Es geht um 96 Millionen Euro.    

Rund 100 Anleger sind nach Rosenheim ins KuKo gekommen, um ihr verlorenes Geld zurückzufordern. Sie fordern vom Insolvenzverwalter Schadenersatz und Gerechtigkeit. Doch die meisten Rechstanwälte, die viele Gläubiger vertreten, haben kaum Hoffnung auf eine angemessene Entschädigung für ihre Klienten.

"Die meisten Anleger werden höchstens um die acht Prozent ihres angelegten Geldes wiedersehen", sagte Istvan Cocron, Rechtsanwalt aus München. Er vertritt 38 Gläubiger auf der Versammlung. Ähnlich sieht es der Insolvenzverwalter, Axel Bierbach: "Wir müssen uns erstmal durch die Akten der Staatsanwalt forsten. Ich kann aber nach bisherigen Kenntnissen den Anlegern keine große Hoffnung machen." 

Mit einem endgültigen Abschluss der Untersuchungen rechnet Bierbach erst in ein paar Jahren. (sf)  

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