Akzenta: Meistes Geld für immer weg

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Rosenheim - Die Stimmung ist ruhiger, als es die gewaltigen Forderungen erwarten ließen: Bei der ersten Gläubigerversammlung der Akzenta stehen 96 Millionen Euro im Raum!

Nur rund 80 Gläubiger haben heute den Weg ins Rosenheimer KuKo gefunden. Mit 600 war gerechnet worden. Polizeischutz ist trotzdem da. Die drei Beamte haben allerdings kaum zu tun, die Stimmung ist sehr ruhig und friedlich.

Und dass, obwohl jetzt auch erste, konkrete Zahlen auf dem Tisch liegen: Insgesamt belaufen sich die Forderungen aller Akzenta-Gläubiger auf 96 Millionen Euro! "Das Verfahren ist damit das zweit- oder drittgrößte in Deutschland", sagt István Cocron, Münchner Anwalt von 38 Akzenta-Gläubigern zu rosenheim24.de.

Nur einen Bruchteil ihres verlorenen Geldes werden die Anleger wiedersehen. Ein Opfer zu rosenheim24.de: "Ich habe 10.000 Euro verloren. Wenn ich 2000 Euro wiedersehe, bin ich schon glücklich."

Auf eine schnelle Regelung dürfen die Gläubiger auch nicht hoffen. Das Verfahren wird voraussichtlich zwischen fünf und zehn Jahre dauern. Cocron: "Große Zahlungen zurückzuerhalten, ist so gut wie aussichtslos."

Die Versammlung dauert noch an. Rosenheim24.de ist für Sie vor Ort und hält Sie auf dem Laufenden.

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Akzenta-Gläubiger-Versammlung mit Polizeischutz

Dossier Akzenta

Rubriklistenbild: © fkn

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